Produkt: Rettungs-Magazin 1/2021
Rettungs-Magazin 1/2021
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Sieben Unfälle in der Rettungsgasse

(Bild: (Symbol) RettungsgasseJETZTde/pixabay.com)Ratingen (ots) – Beim unerlaubten Befahren einer Rettungsgasse auf der Autobahn 3 verursachte ein 24-Jähriger am Montagabend (05.07.2021) bei Ratingen sieben Verkehrsunfälle.

Laut Polizei hatte sich zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und der Anschlussstelle Mettmann ein Stau gebildet. Die meisten Verkehrsteilnehmer bildeten daraufhin vorschriftsmäßig eine Rettungsgasse. Nicht so ein 24-Jähriger, der mit seinem Wagen die Gasse befuhr und dabei sieben Fahrzeuge zum Teil erheblich beschädigte. Die Polizei schätzt, dass ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro entstand. Ernsthaft verletzt wurde offenbar niemand. Nur die Schäden an seinem eigenen Fahrzeug hinderten den Mann daran, seine Fahrt durch die Gasse fortzusetzen.

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Als Polizisten den Autofahrer wenig später ansprachen, gingen sie zunächst von einem internistischen Notfall aus. Sie forderten den Rettungsdienst und eine Notärztin an. Der Mann zeigte zuerst keine Regung, wurde jedoch plötzlich aggressiv und musste von der Polizei mit Zwang aus seinem Fahrzeug geholt werden.

Die Notärztin konnte bei dem 24-Jährigen nur leichte Verletzungen feststellen, erkannte aber Zeichen für einen möglichen Drogenkonsum. Der Mann wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort entnahm man ihm eine Blutprobe. Die Polizei stellte den Führerschein sicher und nahm Ermittlungen auf.

Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Viele Kraftfahrer “nutzen“ verbotenerweise die Rettungsgasse. Auch ohne ! eventuellen Drogen-oder Alkoholmissbrauch!

    Neben empfindlichsten Geldstrafen muss !!! ein wenigstens zweijähriger Entzug der Fahrerlaubnis ohne Ausnahmen zwangsläufige Folge sein. Bloße Geld-und/oder Bewährungsstrafen sind lächerlich!

    Alexander Becht

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