Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Neues Kriseninterventions-Team in München

(Bild: Aicher Ambulanz Union)München (pm) – Zum 1. Mai 2021 nahm in München die organisationseigene und -übergreifend tätige Kriseninterventionseinheit KiM ihren Betrieb auf. KiM gehört zur Aicher Ambulanz Union, in der Einheit arbeiten aber auch Einsatzkräfte aus anderen Organisationen, den Feuerwehren und zum Beispiel dem THW mit. Schwerpunkt der Arbeit von KiM wird die psychosoziale Notfallversorgung von Betroffenen (PSNV-B) sein.

Die Mitarbeitenden sind speziell für die Betreuung, Beratung und Begleitung von Personen geschult, die ein außergewöhnlich belastendes Ereignis erlebt haben. KiM ist rund um die Uhr über die Integrierte Leitstelle München und somit von allen Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei in und um München alarmierbar. Vor Ort findet für die Betroffenen eine psychische Begleitung innerhalb der ersten Minuten und Stunden direkt nach einem belastenden Ereignis statt. Diese Leistung ist für die Betroffenen kostenfrei.

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Um in der PSNV-B-Einheit mitwirken zu können, ist eine umfangreiche Ausbildung notwendig. Diese beinhaltet zum einen eine mehrteilige theoretische und praktische PSNV-Ausbildung gemäß den Regularien der Landeszentralstelle PSNV des Bayerischen Innenministeriums. Zum anderen wird eine Ausbildung im Gesundheitswesen oder im Bereich des Rettungsdienstes bzw. der Feuerwehr vorausgesetzt. Im Anschluss finden regelmäßig realitätsnahe Fortbildungen und Supervisionen statt.

Bereits seit 1996 betrieb die Aicher Ambulanz Union das KED (Krisen Einsatz Dienst), das im Zuge einer umfangreichen Umstrukturierung und Organisationsentwicklung in KiM umbenannt wurde. KiM ist in einer gemeinnützigen GmbH der Aicher Ambulanz Union angegliedert. Der Dienst wird ehrenamtlich geleistet und finanziert sich derzeit aus Spenden sowie aus Zuschüssen der Aicher Group GmbH & Co. KG. Vor allem das professionelle, ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte im KiM ermöglicht die Umsetzung.

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