Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019 Digital
Rettungs-Magazin 4/2019 Digital
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Neue Wege zum Schutz von Mitarbeitenden

(Bild: BRK)München (BRK) – Unter der Koordination des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist am 1. September 2020 das AMBOSafe-Projekt zum Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter anderem im Rettungsdienst gestartet.

AMBOSafe steht für „Angriffe auf MitarbeiterInnen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Betreuung übernimmt das VDI-Technologiezentrum.

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Angelegt ist das Projekt auf zwei Jahre. Zum einen ist eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Lage zum Thema „Gewalt gegen Bedienstete mit helfender und solcher mit normdurchsetzender Funktion“ geplant. Zum anderen soll die Täterperspektive anhand von Befragungen und Aktenanalysen beleuchtet werden. Insgesamt hat AMBOSafe zum Ziel, zusammen mit allen assoziierten Partnern neue Konzepte zur Prävention zu entwickeln und diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Verbundpartner im Projekt sind die Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) in Wiesbaden und die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV). Um möglichst viele betroffene Bereiche und Organisationen einzubinden, wird das Projekt von neun assoziierten Partnern begleitet:
– Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK) – Generalsekretariat, Berlin
– Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Frankfurt am Main
– Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Bonn
– Hamburg Northern Business School GmbH (NBS), Hamburg
– Staatsanwaltschaft Düsseldorf – Justiz in NRW, Düsseldorf
– Kreisfeuerwehrverband Rhön-Grabfeld, Bad Neustadt
– RHÖN-KLINIKUM AG (RKA), Bad Neustadt
– Universitätsklinikum Würzburg (UKW), Würzburg
– Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol), Münster
Im Rahmen des Projekts werden unter anderem drei Übungsszenarien betrachtet. Dazu gehören eine kritische Situation im Rahmen eines Einsatzes im häuslichen Umfeld, ein Zwischenfall in einer Klinik-Notaufnahme mit einem psychisch erkrankten Patienten sowie eine Großübung in einem Bahnhof im Zusammenhang mit Ausschreitungen von Sportfans. In den einzelnen Szenarien sollen Dynamiken erkannt und Situationen analysiert werden.

Die gewonnen Erkenntnisse aus den Übungen, den Täterbefragungen, umfassender Aktenanalyse und weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen bilden die Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen und Handlungsempfehlungen. Sie sollen den Schutz und das objektive Sicherheitsgefühl für die Mitarbeitenden von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erhöhen.

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