Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
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Alle 9 Stunden stirbt ein Mensch durch zu schnelles Fahren

(Bild: (Symbol) Polizei)Wiesbaden (Destatis) – 32 Prozent der Menschen, die bei einem Verkehrsunfall 2019 in Deutschland ums Leben kamen, waren in einem sogenannten Geschwindigkeitsunfall verwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag (21.07.2020) mitteilt, wurden insgesamt 963 Menschen im vergangenen Jahr bei derartigen Unfällen getötet, 53.687 wurden verletzt (davon 13.769 schwer verletzt).

Im vergangenen Jahr starben bei Geschwindigkeitsunfällen 24 Menschen je 1.000 Unfälle mit Personenschaden. Bei allen Unfällen mit Personenschaden waren es zehn Getötete je 1.000 Unfälle. Auch die Zahl der Schwerverletzten bei Geschwindigkeitsunfällen war mit 345 je 1.000 Unfälle mit Personenschaden überdurchschnittlich hoch. Bei allen Unfällen mit Personenschaden waren es durchschnittlich 217 Schwerverletzte je 1.000 Unfälle.

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Zu schnelles Fahren bedeutet nicht zwangsläufig, dass dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird. Denn unter anderem bei besonderen Wetterbedingungen wie etwa Nässe oder Nebel kann die normal zulässige Geschwindigkeit schon zu hoch sein. So registrierte die Polizei 2019 in 41.173 Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit als Ursache eines Unfalls mit Personenschaden. Lediglich 2.130-mal überschritten Fahrerin oder Fahrer dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Im Vergleich zu 2010 ist die Zahl der Verkehrstoten insgesamt im Jahr 2019 um 16,5 Prozent auf 3.046 gesunken. Dies zeigt sich auch bei den bei Geschwindigkeitsunfällen: Während im Jahr 2010 noch 1.441 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen ums Leben kamen, waren es im vergangenen Jahr 33,2 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor. Aber dennoch starb 2019 alle neun Stunden ein Mensch bei einem Geschwindigkeitsunfall in Deutschland.

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