Produkt: Rettungs-Magazin 3/2019
Rettungs-Magazin 3/2019
Neuer ITW fürs BRK+++Interview: Berufsbild Notfallsanitäter+++Rettungsdienst in Island+++Was tun bei Hypotonie+++Rettung nach Wespenstich+++Ausbildung Bergwacht

Neuer ITW in Oldenburg

Neuer ITW der Oldenburger Johanniter: MAN TGL 8.220 mit Aufbau von Ambulanz Mobile. Foto: Michael RüfferAm Standort Oldenburg haben die Johanniter einen neuen Intensivtransportwagen (ITW) in Dienst gestellt. Er wird im Rahmen des Intensivverlegungsdienstes Niedersachsen in Zusammenarbeit mit Klinikum und Rettungsdienst Oldenburg eingesetzt. Als Basis dient ein MAN TGL 8.220 (162 kW/220 PS), der Aufbau stammt von Ambulanz Mobile. Die Beschaffungskosten des neuen Fahrzeugs betrugen zirka 260.000 Euro.

Vor drei Jahren hatten die Oldenburger Johanniter einen Mercedes Vario 818 D Kastenwagen mit WAS-Ausbau als ITW in Betrieb genommen. Er wird zukünftig als Reserve vorgehalten. Bei dem neuen Fahrzeug soll die Kombination von Lkw-Fahrgestell und Koffer-Aufbau dem gestiegenen Platzbedarf bei der Bestückung mit medizinischem Gerät Rechnung tragen und dem Personal (Standard: Anästhesist, Intensiv-Pflegekraft, Rettungsassistent) bessere Arbeitsbedingungen bieten. Außerdem lassen sich mit dem neuen ITW auch schwergewichtige Patienten transportieren.

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Im Fahrerhaus der Größe L finden drei Personen Platz. Hinter den Sitzen sind Geräte wie Drucker und Fax untergebracht. Dank eines Bodenschienen-Systems können die drei Einzelsitze im Patientenraum variabel befestigt beziehungsweise entnommen werden. Ein bei RTW übliches Trennfenster zwischen Patientenraum und Fahrerkabine fehlt. Daher wird im ITW per Videokamera der Blick nach vorn auf die Straße auf einen Monitor übertragen, der anstelle des Fensters montiert ist.

Eine Ladebordwand am Heck des Koffer-Aufbaus erleichtert das Be- und Entladen der Stryker-Intensivfahrtrage. Sie besitzt eine maximale Tragfähigkeit von 318 kg. Zur medizinischen Ausrüstung zählen außerdem EKG/Defibrillator Philips HeartStart MRx mit 12-Kanal-Ableitung, Vitalparameter-Monitor Philips SureSigns VS 3, Intensiv-Beatmungsgerät Hamilton-C2 und Beatmungsgerät Weinmann Medumat Transport auf Life Base (Redundanz), Spritzenpumpen Braun Perfusor compact, Infusionspumpen Braun Infusomat sowie Absaugpumpen Weinmann Accuvac Rescue.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. wie praktisch, dass man damit die Notaufnahme direkt anfahren kann…

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