Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Flugzeugabsturz im Siebengebirge

(Bild: FF Königswinter)Königswinter (ots) – Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Montagmorgen (11.10.2021) nahe Königswinter sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 08:24 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war Feuerschein im Wald zu sehen. Die genaue Örtlichkeit war zunächst aber unklar. Wenig später konnten die Einsatzkräfte Brand- und Kerosingeruch wahrnehmen.

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Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel im Wald, der die Orientierung erschwerte. Die Feuerwehr schickte deshalb Kleinfahrzeuge in den Wald, um die Situation zu erkunden. Unterhalb des Lohrbergs wurde die Unfallstelle schließlich gefunden. Eine Wanderin wies die Einsatzkräfte ein.

Wrackteile lagen auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern verteilt; Bäume waren abgerissen; einzelne Brandstellen loderten im Wald. Die Feuerwehr löschte die Brandherde im steilen Hang mit mehreren Rohren. Weil die Absturzstelle über die sehr engen Waldwege nur schwer zu erreichen war, wurden nur einige Großfahrzeuge eingesetzt.

Mannschaftstransportfahrzeuge brachten weitere Einsatzkräfte zur Unfallstelle. Die Helferinnen und Helfer nahmen die Personensuche auf. Kurze Zeit später fanden sie zwei Insassen des abgestürzten Flugzeugs. In beeiden Fällen stellte der Notarzt den Tod fest. Um auszuschließen, dass weitere Personen betroffen sein könnten, wurde die Suche ausgedehnt. Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei übernahm später diese Aufgabe. Sie ergab, dass der Absturz offenbar keine weiteren Opfer gefordert hatte.

Der Löschzug Ittenbach unterstützte das Bestattungsunternehmen bei der Bergung in steiler Hanglage. Dabei kam eine Schleifkorbtrage und der Gerätesatz Absturzsicherung zum Einsatz.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie zwei Rettungshubschraubern, dem Leitenden Notarzt und einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) des Rhein-Sieg-Kreises im Einsatz.

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