Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungsgasse+++BRK: Sanitätsdienst mit Elektro Mountainbike+++Analgesie durch Notfallsanitäter+++Sauerstofftherapie+++Rettmobil Bericht+++DGzRS: Neuer Bootstyp

Missglückter Überholvorgang: RTW landet auf dem Dach

(Bild: Feuerwehr Heidesheim)Heidesheim (ots) – Nach einer Kollision mit einem Pkw ist ein Rettungswagen am Freitag (05.04.2019) in Heidesheim auf dem Dach gelandet. Zuvor hatte die RTW-Besatzung versucht, mehrere Autos zu überholen.

Wie die Polizei berichtete, war das Rettungsteam mit Martinhorn und Blaulicht unterwegs. Als die beiden DRK-Mitarbeiter – ein 28 Jahre alter Rettungsassistent und eine 22-jährige Rettungsassistentin – drei vorausfahrende Autos passierten, bog plötzlich ein Pkw nach links ab. Die Rettungskräfte versuchten dem Fahrzeug auszuweichen. Ohne Erfolg.

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Der Fahrer verlor die Kontrolle über den RTW und kam von der Straße ab. Daraufhin schlitterte das Fahrzeug einen Grünstreifen entlang und krachte eine Böschung herunter.

Wenig später trafen weitere Rettungsteams an der Einsatzstelle ein. Die beiden Betroffenen waren ansprechbar. Kräfte der Feuerwehr Heidesheim befreiten sie aus dem RTW. Nach einer ersten Versorgung transportierten Kollegen die Verletzten in ein Mainzer Krankenhaus.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Irgendwie verstehe ich die Autofahrer nicht. Was ist daran so schwer, einfach mal kurz rechts ranzufahren UND da zu bleiben, bis alle Einsatzfahrzeuge durch sind. Es ist ganz einfach, genau wie die Rettungsgasse. Die ist auch nicht schwer.

    Bloß irgendwie hab ich echt langsam das Gefühl, dass ein Großteil der Menschheit so stark verblödet ist mittlerweile, dass der Grips dafür einfach nicht mehr reicht. Anders kann man es sich langsam nicht mehr erklären.
    Blaues Licht und Krach = Fahrbahn so räumen, dass das Fahrzeug durch kommt

    Ganz einfache Gleichung. Nichts, wofür man hätte studieren müssen.

    Was ich auch faszinierend finde, ist, dass ich in eigentlich allen Fällen, die ich hatte, der einzige war, der Initiative ergreift und alles so ausbremst, dass ein Fahrzeug durchkommt. Ich bin unterwegs in Berlin/Brandenburger Norden. Ich hatte es ungelogen in meinem mittlerweile über einem Jahr Fahrerfahrung nur ein einziges mal, dass jemand schneller Platz gemacht hat als ich. Das weiß ich daher so genau, weils oft passiert ist, dass ein Rettungsteam durch musste und das echt mal was anderes war als sonst.
    Weil sonst immer bin ich es, der den Rückwärtigen Verkehr bremst oder der anfängt, eine Rettungsgasse zu bilden, damit überhaupt Leben gerettet werden können.

    Eigentlich ein Armutszeugnis, dass das alles längst nicht bei allen klappt.

    Aber wenn Verwandte, z.B. mit schwerem Herzinfarkt nicht rechtzeitig im KH ankommen, weil der RTW nicht rechtzeitig ankommen konnte wegen rücksichtsloser und zu kurz denkender Autofahrer, dann wird über alles und jeden hergezogen.

    Und um zum Thema zu kommen – es erschüttert mich tief innerlich, wenn ich von so etwas lese. Es ist eine große, anzuerkennende Leistung aller Rettungskräfte, seien es Sanitäter, Feuerwehr, Polizei, THW u.v.m., dass diese sich, teilweise mit ihrem Leben, zum wohle anderer aufopfern. Wir müssten ALLE, egal wer, dafür dankbar sein, dass es diese Menschen gibt.
    Dass solche Menschen aber draufgehen oder wie hier schwer verletzt werden, wegen der absoluten Rücksichtslosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, angegangen werden von Passanten und was nicht alles schon vorgekommen ist – in was für einer Welt leben wir eigentlich ? Es ist wirklich einfach nur traurig.

    Ich hoffe die beiden Sanitäter kommen unbeschadet durch und können auch traumafrei ihrem Job wieder nachgehen.

    Ich finde die Leistungen, die von Rettungskräften vollbracht werden großartig. Auch in meiner Familie wurde schon vielen das Leben gerettet, wofür meine größte Anerkennung an alle rausgeht. Ohne euch gäbe es einen großen Teil meiner Familie, auch meinen Vater (schwerer Herzinfakt mit anschließend, drohender Lungenembolie) einfach nicht mehr. Ich bin so unendlich dankbar, dass das geklappt hat und er noch lebt.
    Was würden wir nur ohne Rettungskräfte machen ?

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