Kranausleger geriet in Hochspannungsleitung


hochspannungRheinstetten (pol) – Bei Arbeiten an einem Hochspannungsmast erlitt am Dienstagnachmittag in Rheinstetten-Mörsch ein Arbeiter schwere Verletzungen.

Offensichtlich kam der 32-jährige Mann gestern Nachmittag mit dem Kranausleger eines Unimogs an eine 110-Kilovolt-Leitung. Obwohl der Arbeiter mit einer Fernbedienung neben dem Arbeitsgerät stand, erlitt er dabei einen Stromschlag. Das Arbeitsfahrzeug fing indessen auf der linken Seite Feuer, die Reifen schmolzen durch die Hochspannung.

Die Freiwillige Feuerwehr aus Rheinstetten war mit insgesamt zehn Mann rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Zur Erstversorgung des verletzten Arbeiters waren ein Rettungswagen mit Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber zum Unfallort geeilt. Der Mann kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

An dem schon älteren Arbeitsgerät entstand Totalschaden von geschätzten 10.000 Euro.
Fachleute des Stromversorgers überprüften in der Folge unter Aufsicht eines Sicherheitsbeauftragten die Hochspannungsleitung.

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