Flugzeugabsturz in Bremen – zwei Tote


Bremen (BF) – Um 12:47 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Bremen am Freitag (01.08.2014) der Absturz eines Kleinflugzeugs gemeldet.

Laut den Anrufern sollte die Maschine des Typs Saab 91 auf den Parkplatz eines Autohauses an der Neuenlander Straße im Stadtteil Huckleriede gestürzt und sofort in Flammen aufgegangen sein. Eine entsprechende Rauchentwicklung war weithin zu sehen, da sich die Flammen auf das zweigeschossige Reifenlager des Autohauses ausdehnten, das alsbald in voller Ausdehnung brannte.

Die Flughafenfeuerwehr rückte mit je zwei Flugfeldlöschfahrzeugen und Führungsfahrzeugen aus. Von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurden Einsatzkräfte aller sechs Berufsfeuerwehrwachen und die Freiwilligen Feuerwehren Neustadt sowie Seehausen zur Einsatzstelle entsandt. Der Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr nahm mit einem Einsatzleitwagen eine technische Einsatzleitung in Betrieb, um den Einsatz vor Ort zu koordinieren. Die Einsatzleitung übernahm der Amtsleiter der Feuerwehr Bremen. Zeitgleich wurde auch ein Großaufgebot des Rettungsdienstes alarmiert, um die zunächst unklare Zahl an Verletzten gegebenenfalls versorgen zu können. Dazu gehörten der Organisatorische Leiter Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr, der Leitende Notarzt und Rettungsmittel aller Hilfsorganisationen in Bremen.

Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte mit 49 Fahrzeugen direkt am Einsatz beteiligt. Zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr im Stadtgebiet wurden die Freiwilligen Feuerwehren Lehesterdeich und Blumenthal zur Besetzung der Berufsfeuerwehrwachen 1, 2, 5 und 6 alarmiert. Die alarmierten Rettungsmittel wurden zentral auf der Feuerwache 1 vorgehalten.

Bei dem Absturz kamen der Pilot und der Copilot ums Leben. Durch die besonnene Handlung des Piloten, die Maschine auf den Parkplatz des Autohauses zu lenken, kam es zu keinen weiteren Verletzten oder Toten.

Die ersteintreffende Flughafenfeuerwehr begann sofort mit einer umfassenden Brandbekämpfung. Die weiterführende Brandbekämpfung fand über mehrere Schaumrohre, unter anderem über zwei Drehleitern, statt. Um 14:31 Uhr meldete der Einsatzleiter das „Feuer in der Gewalt“ und um 14:58 Uhr „Feuer aus“.

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