Einfuhrverbot für starke Laserpointer gefordert


Laserstrahl_Berlin/Potsdam (pm) – Auf den 3. Luftsicherheitstagen in Potsdam forderte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Günter Krings, die Gefahren durch Laserangriffe auf Flugzeuge wirksam zu bekämpfen.

„2010 wurden von deutschen Luftfahrtunternehmen 273 Blendangriffe gemeldet, das ist ein Anstieg von 800 Prozent zum Vorjahr“, beklagt Günter Krings. Immer häufiger werden demnach auch Piloten von Polizei- und Rettungshubschraubern mit den gefährlichen grünen Lasern geblendet.

Solche Laser können im Internet preisgünstig erworben werden und sind als ungefährlich mit einer oft viel zu niedrigen Leistung von maximal einem Milliwatt deklariert. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion drängt auf eine schnelle europäische Lösung – etwa durch ein Einfuhrverbot. Auch eine Qualifizierung als Waffe wäre ein denkbarer Ansatz. „Ich fordere die zuständigen Behörden auf, für das Problem dieser gefährlichen Laser schnell möglichst unbürokratische Lösungsvorschläge zu unterbreiten, bevor etwas passiert und Menschen zu Schaden kommen“, so Krings vor den etwa 200 Luftsicherheitsexperten in Potsdam.

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