DRK-Rettungsdienst vor Insolvenz


Forst/Lausitz (rd.de) – Die DRK Rettungsdienst gGmbH in Forst steht nach Presseberichten vor der Insolvenz. Der Geschäftsführer der Rettungsdienst gGmbH musste seinen Schreibtisch räumen. Gegen ihn wird wegen Unregelmäßigkeiten bei den Kostenabrechnungen ermittelt.

Ein entsprechender Bericht der Lausitzer Rundschau über die Situation beim DRK in Forst rief den Landkreis auf den Plan. Dort beeilte man sich klarzustellen, dass seit dem 01.01.2011 der Rettungsdienst durch den DRK Kreisverband Cottbus-Spree-Neiße-West e.V. durchgeführt wird. Die Rettungskräfte, die bis zum 31.12.2010 als Beschäftigte der Spree-Neiße Rettungsdienst gGmbH in den Rettungswachen Forst und Döbern ihren Dienst taten, sind vollständig vom DRK Cottbus-Spree-Neiße-West e.V. übernommen worden. Die Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung ist somit in vollem Umfang gewährleistet.

Zugleich bestätigt der Landkreis, dass im Rahmen der Buchprüfung der Rechnungsjahre 2008 und 2009 Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind, die zu Rückforderungen des Landkreises gegenüber der Arbeitsgemeinschaft führten. Die in der Presse gehandelte Schadenssumme von 192.000 Euro kommentierte der Kreis nicht.

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