ASB und Medizinstudenten behandeln Patienten aus Plüsch


Lillys und ihr brauner Lieblings-Affe besichtigen den ASB-Rettungswagen (Foto: ASB)Erlangen (ASB) – Lillys brauner Lieblings-Affe hat sich den Arm gebrochen, an einem Besuch der Erlanger Teddy-Klinik führt kein Weg vorbei. Dort wird der flauschige Patient aufgenommen und eingehend untersucht.

Der Affe erhält zunächst einen Verband und dann noch Schmerzmittel aus der Apotheke. Lilly ist erleichtert, dass ihrem Affen geholfen wurde – und lässt sich die „Schmerzmittel“ der Marke Haribo schmecken.

Die zweijährige Lilly ist eines von 560 Kindern, deren Kuscheltiere am vergangenen Wochenende im Erlanger Schlosspark spielerisch behandelt wurden. Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes und Medizinstudenten der Uni Erlangen haben gemeinsam drei große Zelte des ASB-Katastrophenschutzes aufgestellt, um in diesen diverse Wehwehchen der Kuscheltiere zu behandeln. „Es sind viele gebrochene Arme und Beine dabei“, sagt die Studentin Juliane Schramm. „Zuletzt hatten wir aber auch ein Kuscheltier, das zu viele Süßigkeiten gegessen hatte.“ Man könne gemeinsam mit den Kindern Ultraschall-Untersuchungen, Röntgen-Aufnahmen oder Operationen durchspielen.

„Unser Ziel ist es, den Kindern das Thema Medizin nahezubringen und ihnen die Angst vor Arzt und Rettungsdienst zu nehmen“, sagt ASB-Rettungsassistent Gerald Dörr. Entsprechend stehe auch ein Rettungswagen bereit, den die Kinder intensiv erkunden können – Probeliegen auf der Trage inklusive. Eine Chance, die sich natürlich auch Lilly nicht entgehen lassen wollte.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?