Kind stürzt drei Meter tief: Störungen in den Extremitäten


Erbach (rd.de) – Eine Schülerin stürzte am Donnerstag (25.06.2015) von einem zirka 3 Meter hohen Klettergerüst in Erbach, der Kreisstadt im Odenwald. Die alarmierten Rettungskräfte stellten Sensibilitätsstörungen und Taubheitsgefühle fest. Zum schonenden und schnellen Transport der 9-Jährigen wurde die Besatzung von Christoph 53 angefordert.

Während eines Schulausfluges nutzte die betreuende Lehrerin einen auf der Strecke liegenden Spielplatz zur Pause. Die Schülerin erkletterte in dieser Zeit das Klettergerüst. Oben angekommen verlor sie das Gleichgewicht, stürzt etwa 3 Meter tief und kam mit dem Rücken auf dem Boden auf.

Symbolbild RTH. Foto: DRF Luftrettung

Symbolbild RTH. Foto: DRF Luftrettung

Wenige Sekunden später setzte die Lehrerin durch den Notruf die Rettungskette in Gang. Der Notarzt der bodengebundenen Rettungskräfte stellte Sensibilitätsstörungen und Taubheitsgefühle in den Extremitäten fest. Die Ursache waren eingeklemmte Nerven, verursacht durch den Sturz. Dies kann im schlimmsten Fall zu irreversiblen Lähmungen führen. Ein schneller und schonender Transport des verunfallten Mädchens in eine Klinik mit neurologischen Zentrum war notwendig.

Der Notarzt alarmierte über die Leitstelle die Besatzung von Christoph 53. Nach nur wenigen Minuten erreichte der Rettungshubschrauber den Einsatzort. Mittels Spineboard wurde die Schülerin in den Hubschrauber gebracht. Kurze Zeit später hob dieser in Richtung Uniklinik Heidelberg ab. Während des zwölf-minütigen Fluges wirkte der Notarzt von Christoph 53 beruhigend auf das Mädchen ein, um ihr die Angst vor der ungewohnten Situation zu nehmen. In der Uniklinik übergab die RTH-Besatzung die Patientin an die Spezialisten des neurologischen Zentrums.

(26.06.2015)

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