NRW: Warn-App NINA für alle Leitstellen geplant

Düsseldorf (rd_de) – Als erstes Bundesland soll die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen bis Ende 2016 per Smartphone-App vor Katastrophen und Gefahren gewarnt werden können. Dies teilte Innenminister Ralf Jäger am Montag (05.09.2016) in Düsseldorf mit.

Innenminister Ralf Jäger stellt gemeinsam mit OB Thomas Geisel und dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, die App NINA vor. Foto: Jochen Tack, im Auftrag des MIK NRW.
Innenminister Ralf Jäger stellt gemeinsam mit OB Thomas Geisel und dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, die App NINA vor. Foto: Jochen Tack/MIK NRW.

Voraussetzung für das Versenden von Warnungen mit der Warn-App „NINA“ ist das modulare Warnsystem (MoWaS). Dieses System soll bis Ende 2016 in allen Leitstellen verfügbar sein. „NRW ist mit der flächendeckenden Einführung von MoWaS auf lokaler Ebene bei der Warnung der Bevölkerung hervorragend aufgestellt“, betonte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Anzeige

Die Feuerwehr München hatte im Juli während des Amoklaufs im Olympiazentrum die Bevölkerung ebenfalls über eine Smartphone-App informiert. „Der Amoklauf in München hat uns gezeigt, dass das sehr wichtig sein kann“, erläuterte Jäger. „Smartphones sind sehr weit verbreitet. Deshalb erreichen wir so mehr Menschen, wenn es darauf ankommt.“

Mit „NINA“ werden die Menschen schnell und verlässlich über Notfälle wie Brände und Anschläge informiert. Die App warnt auch vor Unwettern und gibt den Nutzern allgemeine Notfalltipps.

(06.09.2016; Foto: Jochen Tack/MIK NRW)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich finde NINA gut, die FW Essen hat sie vor einigen Tagen getestet und es hat wunderbar funktioniert.

    Auch wenn sich in sozialen Medien einige Personen dadurch belästigt fühlten und Ihren Unmut kund getan haben, kann ich für mich nur sagen, optimales Warnsystem nicht nur für die Katastrophenmitarbeiter sondern auch für die Bevölkerung.

    Sicherlich meldet sich NINA seltener als WhatsAPP, was demnach also keiner störend finden dürfte.

    Gruss

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Ich hab schon seit längerer Zeit KATWARN. Warum wird das Rad neu erfunden?

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert