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Leitstelle Rhein-Neckar: Heidelberg bezieht Stellung

Heidelberg (rd.de) – Nachdem Mannheim weiterhin gegen Heidelberg als Standort der neuen Bereichsübergreifenden Integrierten Leitstelle (BILS) opponiert, hat die Universitätsstadt jetzt eine Stellungnahme zu dem Streit abgegeben.

Die Stadt Heidelberg gehe weiterhin davon aus, dass eine BILS für die Region in Heidelberg errichtet werde. Deshalb würden entsprechende Planungen weiter vorangetrieben. Mit der Einrichtung einer BILS kämen die beteiligten Partner einer Vorgabe des Landes Baden-Württemberg nach.

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In der BILS sollen künftig alle Notrufe über die Nummer 112 für Feuerwehren und Rettungsdienste in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis zentral angenommen, die Einsatzeinheiten alarmiert und koordiniert werden.

„Für den Bürger wird sich dadurch nichts ändern“, betont Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. „Es geht lediglich um die Koordination aller beteiligten Kräfte. Neben den Feuerwehren sind das auch die Rettungsdienste. Durch die zentrale Annahme des Notrufs und Koordination an einer Stelle kann sogar wertvolle Zeit eingespart werden.” In der Leitstelle sollen künftig Mitarbeiter der einzelnen Partner eingesetzt werden. Dadurch soll die jeweilige Ortskenntnis sichergestellt werden.

Die Stadt Heidelberg verweist in ihrer Stellungnahme auf ein Treffen von Vertretern der Städte Heidelberg und Mannheim, des Rhein-Neckar-Kreises, der Rettungsdienstbereiche sowie der Kostenträger des Rettungsdienstes vor einem Jahr. Damals hätte man sich darauf verständigt, einem Gutachten zu folgen und die BILS für die Region in Heidelberg zu errichten.

In Mannheim ist davon keine Rede mehr. Hier plant die Stadtverwaltung eine neue Hauptfeuerwache inklusive Integrierter Leitstelle, die zu einer BILS ausgeweitet werden kann (wir berichteten).

(25.03.2015)

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Mein Feuer-Dein Feuer,der Bürger zahlt es über seine Krankenkassenbeiträge und Steuer.Das wird mal wieder teuer.

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