Ehrung für Helferinnen und Helfer nach Flutkatastrophe

(Bild: IM NRW)Düsseldorf (IM NW) – Als Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz in der größten Naturkatastrophe der Landesgeschichte hat Herbert Reul, Innenminister Nordrhein-Westfalens, Angehörigen von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Polizei eine Medaille verliehen. Die „Feuerwehr- und Katastrophenschutz Einsatzmedaille“ war eigens für diesen Zweck gestiftet worden.

Am Montag (14.02.2022) reiste der Minister nach Bonn, Brühl, Schleiden, Kreuzau-Stockheim, Eschweiler, Stolberg und Jülich, um vor Ort 16 Helferinnen und Helfern stellvertretend für ihre Organisationen zu danken. Am kommenden Freitag (18.02.2022) wird der Minister dann Bochum, Hagen und Altena besuchen, um auch dort Helferinnen und Helfer zu ehren.

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Ursprünglich sollte für die Auszeichnung eine größere zentrale Veranstaltung stattfinden. Da diese Pandemie-bedingt ausfallen muss, erhalten Vertreterinnen und Vertreter der entsprechenden Organisationen die Medaille jetzt stellvertretend von Minister Herbert Reul persönlich.

Landesweit bekommen 62.000 Helferinnen und Helfer von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren, THW, ASB, DLRG, DRK, Johannitern und Maltesern sowie der Polizei die Medaille. Sie wird lokal über die Organisationen verteilt.

„Sie waren vor Ort, als die Not am größten war, haben geschuftet, obwohl die Hände schmerzten und die Arme müde wurden. Für mich sind sie nicht nur Helfer, sondern Helden“, sagte Innenminister Reul bei der Übergabe der Einsatzmedaille am Montag.

Die altsilberne Medaille trägt auf der Vorderseite die Kurzbezeichnung des Einsatzes „Unwetterkatastrophe 2021“ sowie den Schriftzug „Dank den Helferinnen und Helfern“. Auf der Rückseite befindet sich das nordrhein-westfälische Landeswappen. Zusätzlich erhalten die Medaillenträger eine Urkunde.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Ehrung für Helferinnen und Helfer nach Flutkatastrophe RP/NRW

    Es ist schön und sicherlich motivierend, aber auch würdevoll, wenn Helfer/innen – unerheblich welcher Organisation – für ganz besondere Einsätze, die zu über 95 % ehrenamtlich geleistet wurden, eine Auszeichnung erhalten; sei es in Papierform oder beispielsweise auch mit einer Medaille. Diese wird z.B. im Bundesland NRW bereits schon ausgegeben, während Helfern/innen anderer Bundesländer eine solche Würdigung zwar avisiert , aber bis dato nicht realisiert wurde; darunter auch im Bundesland RP.
    Mit solchem vermeidbarem Vorgehen wird – auch wenn kein Anspruch auf ein solches (sicherlich wenige Euro kostendes) Dankeschön besteht – Unzufriedenheit und Unverständnis gleichermaßen innerhalb der Einsatzkräfte verursacht. Hierüber sollten sich die zuständigen Abteilungen der Innenministerien ersnthafte Gedanken machen. Sicherlich machte man sich bereits Gedanken darüber; aber es sind zwischenzeitlich von Juli/August 21 bis dato beinahe 7 (sieben !) Monate vergangen.
    Darüber hinaus sollte es selbstverständlich sein, dass solche Urkunden/Bescheinigungen oder Medaillen gleichen Wortlaut oder gleichen Aufdruck haben sollten.

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