Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

DGINA: Facharzt für Notfallmedizin weiter voranbringen

(Bild: (Symbol) Markus Brändli)Berlin (pm) – Am 27. Mai findet europaweit der von der European Society for Emergency Medicine (EUSEM) ins Leben gerufene Emergency Medicine Day statt. Unter dem Motto „Ask for more! – nurses, doctors, services“ möchten die Initiatoren einerseits die Leistungen der Notfallmedizin in den Fokus rücken, andererseits aber auch auf den Mangel an notfallmedizinischen Fachkräften und Strukturen aufmerksam machen. Die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) beteiligt sich an dem Aktionstag.

„Gerade die vergangenen Wochen der Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig eine gut aufgestellte klinische Notfallmedizin mit klaren Strukturen und gut qualifizierten Mitarbeitern für das Überleben unserer Notfallpatientinnen und -patienten ist“, sagt DGINA-Präsident Martin Pin. In den vergangenen Wochen sei aber auch deutlich geworden, dass das System der Notfallversorgung in Deutschland bereits durch die tägliche Arbeit an die Belastungsgrenze komme. Weitere Herausforderungen könnten nur durch die starke individuelle Bereitschaft aller beteiligter Professionen bewältigt werden.

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Die DGINA fordert daher mehr Fachkräfte für Notfallmedizin und Notfallpflege einzustellen und bestehende Personalempfehlungen der DGINA zu beachten; den Spezialstatus dieser Fachkräfte als Notfallpflegende und ärztliche Notfallmediziner anzuerkennen und entsprechend zu vergüten und die ärztliche Qualifikation im Sinne des Facharztes für Notfallmedizin weiter voranzubringen.

„Wir müssen das Bewusstsein dafür stärken, dass gut entwickelte, gut vorbereitete und gut organisierte medizinische Notfallsysteme auf der ganzen Welt notwendig sind, um das Überleben aller zu verbessern“, sagt Pin. „Dafür brauchen wir Spezialisten, die in Notfall- und Akutversorgung ausgebildet sind.“

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