Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
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Asbest: Feuer- und Rettungswache sofort geräumt

(Bild: Dr. Kappus/Feuerwehr Hamburg)Hamburg (ots) – Im Zuge von Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Feuer- und Rettungswache Hamburg-Osdorf kam der Verdacht auf, dass beim Bau des Gebäudes Mitte der 1970er-Jahre asbesthaltige Baustoffe verwendet worden sein könnten. Als sich der Verdacht am Freitag (28.02.2020) bestätigte, wurde die Wache sofort geräumt.

Bei der Beprobung des im Herbst 1979 fertiggestellten Gebäudes durch Baustofffachleute bestätigte sich der Asbest-Verdacht. Das Labor-Ergebnis wurde der Feuerwehr am Freitagabend übermittelt. In Absprache mit der Amtsleitung der Feuerwehr Hamburg, dem Personalrat der Feuerwehr, den diensthabenden Kolleginnen und Kollegen sowie Arbeitsschutzfachleuten der Feuerwehr wurde dann vor Ort die sofortige Räumung des Standorts besprochen.

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Die Bundeswehr stellte der Feuerwehr unweit der bisherigen Wache auf dem Gelände der Reichspräsident-Ebert-Kaserne kurz danach einen vorübergehenden Ausweichstandort für die rund 150 Einsatzkräfte zur Verfügung. In der Nacht zu Samstag (29.02.2020) verlegte die Feuerwehr dann ihre komplette Ausrüstung sowie die Fahrzeuge: Einsatzleitfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter, Gerätewagen sowie fünf Rettungswagen. Die Besatzungen von zwei Logistikfahrzeugen und die Freiwilligen Feuerwehren Eppendorf sowie Harburg unterstützten den Umzug.

Für die Zeit des nächtlichen Umzugs übernahmen Löschfahrzeuge und Rettungswagen aus anderen Einsatzgebieten die Versorgung des Bereichs der Wache Osdorf.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. In den 60er bis 70er Jahren wurden in Deutschland von sehr vielen reginalen Ortsvereinen von dem größten z. B einem Verbandsgemeindenstandort unter der Kostenbeteiligung auch der einzelnen Gemeinden großzügige Rettungswachen gebaut. Hier oblag der Bauaufsicht was die Dacheindeckung betraf auch im privaten Wohnhausbau die Dacheindeckung noch im Überschaubaren Kostenbereich. Asbest war zu dieser Zeit evtl. schon als karzinogener Lungenkrebsverursacher wegen seiner Nanapartikel noch nicht so ganz bekannt. Und daher wurden diese Inhaltstoffe kräftig als Welleternitplatten für Größflächige preiswerte Dächer in gewerblichen Bauten und in Privathäusern der sogenannte “Kunstschiefer” besonders an der Mosel Eifel Hunsrück, wo sich zu dieser Zeit kaum ein Bauherr sich reinen Moselschiefer leisten konnte. den Bauwilligen verkauft. Niemandem wurde erklärt oder selbst denen die diesen hochgefährlichen Stoff verarbeiten müssten wurden von niemanden darauf hingewisen was sie da verarbeiteten. Es wusste halt noch niemand. Die Medizin kam aber bald darauf als sie Erkrankungen therapieren mussten wo kein direkter Ursachengrund erkennbar war. Man war zwar schon soweit das labortechnisch im Lungengewebe sich unter oder im krazinogenem Gewebe sich mysteriöse Kleine Mikrofasern befanden die den Krebs ausgelöst hatten aber so ganz genau war man leider noch nicht. Aber die Zahl der Erkrankten mit dieser Sympthomatik stieg und stieg immer weiter. Man war dann sehr schnell auch bei einer Berufskrankheit die nicht nur Bergmännern zu eigen war. Auch die Dachdecker an sich waren nur begrenzt davon betroffen. Als man dann auf diese mysteriösen nur unter dem Elektronenmikroskop die seltene Struktur den Asbestfasern zuordnen konnte brach eine Welt zusammen wie unvorsichtig man all die Jahre sein konnte dieses Dreckszeug überhaupt noch herzustellen und zu verarbeiten. Wegen der Einfachheit und Vielseitigkeit fand dieser Stoff in vielen Bereichen eine Anwendung. Von Wärme Dämmstoffen , Bekleidung für Feuerschutz bis hin zur Reifenindustrie und noch Unmengen an Gebrauchsgütern die hier den Rahmen sprengen würden.Er hatte praktisch nur Vorteile und daher verkannte man oberflächlich seine Gefährlichkeit sehr sehr lange. Selbst in Klimaanlagen und daher in den Filtern wurde er eingesetzt. Und somit kräftig verwirbelt und ungezwungen zum Einatmen freigesetzt. Und es geht munter weiter in einer Darstellung meinerseits hier die ich kurz halten möchte. Aber zu allen Verboten produziert China noch gewisse waren die so auch noch verbotener Weise nach Europa kommen. Die massive Gefährlichkeit muss jedem einzelnen Mensch dieser Erde bewusst gemacht werden das er Gänsehaut bekommen muß.

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