Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Analyse zu Notfällen in der ersten Lockdown-Phase

(Bild: Thorsten Töller/pixabay.com)Berlin (ots) – Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat die Fallzahl-Rückgänge bei Notfällen von AOK-Versicherten in der ersten Lockdown-Phase genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse dieser Analyse sind am Donnerstag (25.11.2020) im „Qualitätsmonitor 2020“ veröffentlicht worden.

Die Auswertung der Krankenhaus-Abrechnungsdaten bestätigt den bereits bekannten Befund, dass in den deutschen Kliniken von Mitte März bis Anfang April 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sehr viel weniger Herzinfarktpatienten (minus 28 Prozent) und Schlaganfallpatienten mit Hirninfarkt oder Hirnblutung (minus 15 Prozent) behandelt worden sind.

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Bei der geringeren Zahl von Schlaganfall-Patienten, die in den Kliniken ankamen, zeigt sich eine gegenüber dem Vorjahr signifikant erhöhte Sterblichkeitsrate: Die 30-Tage-Sterblichkeit stieg von zwölf Prozent im Frühjahr 2019 auf 15 Prozent in diesem Frühjahr.

„Wir sehen bei diesen Patienten nicht nur einen Anstieg des relativen Anteils der Todesfälle, auch die absolute Zahl der verstorbenen AOK-Patienten ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 gestiegen – und das, obwohl weniger Patienten in den Kliniken angekommen sind“, berichtet Jürgen Klauber, Geschäftsführer des WIdO.

Zugleich hat die Analyse ergeben, dass wichtige Prozesse zur Behandlung von Notfällen im Frühjahr teilweise sogar schneller und glatter gelaufen sind als im Jahr zuvor. Allerdings sind auch in der Pandemie-Phase Notfälle in nicht adäquat ausgestattete Kliniken eingeliefert worden.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Die Hilfsorganisationen im Rettungsdienst sollten..nein sie müssten sogar Aufklärungsmaterial wie Flyer verteilen oder in der Radio und Fernsehwerbung es möglich machen das niemand Angst vor den C-Viren haben muss wenn sie den Rettungsdienst mal benötigen. Auch die Notdienst Hausärzte sollten auch bereit sein oder wenn sie selbt verhindert sind für Ihre Schäfcvjen den Rettungsdienst verständigen. Auch alle im Hausnotrufdienst tätigen Helfer sollten auch bei hartnäckigem Verneinen trotzdem die Rettung verständigen und nicht einfach die Wohnung verlassen obwohl sie kritische RR Werte festgestellt haben. Es muß sich kein Mensch fürchten bei einer anderweitigen Erkrankung sofort auf eine Intensivstation an die Beatmungsmaschine angeschlossen zu werden.Wer noch andere Vorschläge hat darf sich ruhig mir hierdrunter anschließen. Gruß von einem älteren RS der noch sehr vital geblieben ist

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