Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Tödlicher Unfall auf Autobahn-Parkplatz

(Bild: Polizei)Winnweiler (ots) – Bei einem Verkehrsunfall an der A63 ist am Dienstagmittag (07.01.2020) eine Frau auf dem Parkplatz Donnersberg (Rheinland-Pfalz) tödlich verletzt worden. Zwei Männer wurden schwer verletzt, ein weiterer leicht.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde der Unfall ausgelöst, als ein 53-jähriger Autofahrer auf seinem Weg in Fahrtrichtung Mainz kurz nach 12:00 Uhr zwei Sattelzüge überholen wollte, die auf der rechten Spur fuhren. Der Pkw-Fahrer befand sich zwischen den Anschlussstellen Winnweiler und Göllheim bereits auf der Überholspur und fast auf der Höhe des hinteren Sattelzugs, als dieser nach links ausscherte.

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Vermutlich um einen Auffahrunfall zu vermeiden, zog der 53-Jährige das Steuer seines Wagens nach rechts. Dadurch verlor er jedoch die Kontrolle, kam nach rechts von der Autobahn ab und schleuderte mit hoher Geschwindigkeit in die Zufahrt zum Parkplatz Donnersberg. Dort überschlug sich der Wagen mehrfach, bevor er gegen zwei stehende Pkw prallte.

Neben dem ersten parkenden Fahrzeug standen ein Mann und eine Frau. Die 66-jährige Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen, der 72-jährige Mann wurde schwerstverletzt. In dem zweiten Fahrzeug saß der 73-jährige Fahrer. Er zog sich bei dem Aufprall leichte Verletzungen zu.

Der Unfallverursacher wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen.

Alle drei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Nach einer ersten ärztlichen Einschätzung besteht bei ihnen keine Lebensgefahr.

Neben der Polizei waren die Feuerwehr mit etwa 30 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und zwei Rettungshubschraubern sowie die Autobahnmeisterei vor Ort.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Seit ca.25 Jahren müssen immer wieder Menschen für die “rollende Lagerhaltung” sterben,weil Firmen keine Meteriallager mehr unterhalten wollen u.”produktionsnah” ihre Materialien bestellen. Der Bahntransport wird ,wegen 10-20€ Mehrkosten ,nicht in Anspruch genommen.
    Diese “LKW-Lager” auf unseren Straßen waren nie Bestandteil der Planungen im Straßenbau. Jetzt haben wir das 20.Jahr des 21. Jahrhunderts aber der Gütertransport bewegt sich auf dem Niveau der 70-ger Jahre des letzten Jahrhunderts. Traurige “Entwicklung”!

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Ja und bei der Lagerhaltung fahren dann die benötigten 50 LKW zeitgleich und nicht auf 365 Tage verteilt, kommt das selbe bei raus. Zumal niemand bereit ist, geschweige es sich leisten kann für den neuen Staubsauger 600€,statt 200€ zu bezahlen.

    Und wie kommen die Waren vom Güterbahnhof zum 50km entfernten Bestimmungsort wenn nicht mit dem LKW? Sackkarre vielleicht?

    Generelles Überholverbot ab 7,5t und auch bei älteren LKW unumgehbare Absrands und Notbremseinrichtungen würden es auch tun. Statt dessen diskutiert man über ein Tempo Limit von 120kmh.

    Auf diesen Kommentar antworten

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