Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungsgasse+++BRK: Sanitätsdienst mit Elektro Mountainbike+++Analgesie durch Notfallsanitäter+++Sauerstofftherapie+++Rettmobil Bericht+++DGzRS: Neuer Bootstyp

Patientin tritt Rettungskraft Zähne kaputt

(Bild: Symbolfoto: Markus Brändli)Mülheim an der Ruhr (ots) – Ein Rettungsteam ist am Freitagabend (15.03.2019) in Mülheim an der Ruhr einer 22-Jährigen zu Hilfe gekommen. Die Frau verletzte einen Rettungsdienst-Mitarbeiter im Gesicht.

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, hatten Anrufer die Leitstelle verständigt: Eine Frau liege in hilflosem Zustand auf dem Boden. Daraufhin wurde eine Rettungswagen-Besatzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) alarmiert.

Anzeige

Wenig später entdeckten die Einsatzkräfte die Person und sprachen sie an. Bei der Überprüfung der Vitalfunktionen schlug die Betroffene nach den Rettungskräften. Die Frau ließ sich nicht beruhigen: Auf der Trage liegend trat sie einem 28-jährigen Rettungsdienst-Mitarbeiter ins Gesicht. Dabei brachen mehrere Schneidezähne ab.

Weitere Artikel zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte auf rettungsdienst.de:

Mit Unterstützung von Polizisten gelang es den Kräften schließlich, die Frau in ein Krankenhaus zu transportieren. Eine Beamtin des Mülheimer Ordnungsamtes wurde hinzugezogen und veranlasste eine Unterbringung auf einer geschlossenen Station.

Der 28-jährige Rettungsdienst-Mitarbeiter musste ebenfalls im Krankenhaus versorgt werden. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Gewalt gegen Polizei und Rettungsdienst: Wie sich Rettungskräfte bei verbalen und körperlichen Angriffen verhalten sollten, erfahrt Ihr in unserem eDossier zum Thema.

Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungsgasse+++BRK: Sanitätsdienst mit Elektro Mountainbike+++Analgesie durch Notfallsanitäter+++Sauerstofftherapie+++Rettmobil Bericht+++DGzRS: Neuer Bootstyp

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Schlagzeile ist ja wohl Bild-Niveau!
    Schämt Euch!
    Das könnt ihr ja wohl besser.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Damit Retter keine Opfer werden. Selbstschutzseminare zum Schutz von Gesundheit und Leben in Ausnahmelagen
    Zunehmende Gewalt, auch gegen Menschen die anderen in Not zur Hilfe eilen ist Fakt und lässt sich nicht verleugnen.
    Eine Person liegt mit einer er deutlich erkennbaren Kopfplatzwunde scheinbar bewusstlos auf einer Parkbank. Als sich Rettungsdienstpersonal nähert springt der Volltrunkene auf und schlägt wie besessen auf das Rettungsfachpersonal ein. Die Rettungswagenbesatzung wird schwer getroffen und nun selbst Patient in der Notaufnahme.
    Das geschilderte Szenario beschreibt keine seltene Ausnahmeerscheinung, sondern bittere Realität. Zunehmende Gewalt, auch gegen Menschen die anderen in Not zur Hilfe ist eilen ist Fakt und lässt sich nicht verleugnen. Belästigungen, Beleidigungen bis hin zu Bedrohungen und tätlichen Angriffen sind zwischenzeitlich auch Rettungsdienstalltag in der ganzen Republik.
    Dieser Sachverhalt wird nun in gesicherten Erkenntnissen, und auf wissenschaftlicher Basis bestätigt. (Ruhr – Universität Bochum 2012)
    Die Tatorte sind fast überall – im Rettungswagen, an Brandorten, in der Wohnung des Patienten, in der Arztpraxis, in der Klinik, auf der Straße und in Kneipen. Dieses Geschehen muss wahr- und auch sehr ernst genommen werden. Die Beschäftigten in den Rettungsdiensten müssen Gewalt nicht einfach hinnehmen und erleiden.
    Damit Retter keine Opfer werden-Arbeitgeber könnten im Rahmen der gegebenen Fürsorgepflicht motiviert sein, die Mitarbeiter in Selbstschutzmaßnahmen unterrichten zu lassen.
    Ziel der Unterweisung ist es, dem Rettungsdienstpersonal, angemessene Verhaltensweisen im Umgang mit „auffälligen“ Patienten oder Umfeld zu vermitteln, durch einfache, aber effektive Techniken Schutz, aber insbesondere die Möglichkeit zur Flucht.
    Selbstschutzseminare bieten eine gute Grundlage, und werden von mir schon seit Jahren durchgeführt. So z.B. auch bei den Rettungsdiensten in Göppingen, Ulm und Stuttgart.
    Im Landkreis Göppingen wurde der Bedarf spezieller Mitarbeiterschulungen schon in 2005 erkannt. Rettungsfachkräftekräfte hatten im Rahmen der Pflichtfortbildungen die Möglichkeit, wiederholt an Seminaren (Notwehr im Einsatz) teilzunehmen zu können.
    Die Veranstaltungen wurden gerne angenommen, und letztendlich als Bereicherung gesehen, da diese bei der Bewältigung von „Ausnahmelagen“ im Einsatz eine gute Hilfestellung bieten.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Dieser Aufmacher ist zu einseitig aufgemacht und ist tatsächlich das Niveau der Regenbogenpresse. Im Interesse aller bitte keine Schlagzeilen mehr in dieser Art veröffentlichen, wenn dann bitte mit mehr Details z.b. wie sich das Einsatzteam der Hilflosen genähert hat etc. etc… Über solche Beiträge freuen sich nur die Rechtsradikalen und ihre Mitläufer.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. “Zähne ausgeschlagen” ist Regenbogenpresse ?????
    ausgeschlagene Zähne sind ausgeschlagene Zähne.
    Wenn es ihre Zähne gewesen wären,
    hätten Sie das ja gerne relativieren dürfen,
    aber ein Angriff auf einen Menschen, gerade auf einen Helfer, sollte nicht mit blumigen Worten beschönigt werden !!!

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar zu Joachim Klemm Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren