Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Neun Verletzte nach Unfall mit Kohlenmonoxid

(Bild: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)Mülheim an der Ruhr (ots) – Um 09.02 Uhr wurde am Mittwoch (29.05.2019) der Rettungsdienst der Feuerwehr Mülheim zu einer bewusstlosen Person alarmiert.

Beim Betreten der Räumlichkeiten durch das Rettungsdienstpersonal lösten die CO-Warner der Rettungskräfte Alarm aus. Ein bewusstloser Mann wurde sofort ins Frei gerettet und notärztlich behandelt.

Anzeige

Das Alarmstichwort wurde auf „Gasaustritt“ erhöht, da sich noch mehrere Personen in dem betroffenen Gebäude befanden. Die Menschen wurden aufgefordert, das Gebäude unverzüglich zu verlassen. Anschließend wurden die Betroffenen von einem Team bestehend aus fünf Notärzten und den Besatzungen von drei Rettungswagen gesichtet und behandelt.

Bei zwei Personen waren die CO-Konzentrationen so hoch, dass sie mit zwei angeforderten Rettungshubschraubern in die Druckkammer eines Gelsenkirchener Krankenhauses geflogen werden mussten. Bei sieben weiteren Personen wurde ebenfalls eine erhöhte CO-Konzentration festgestellt. Sie wurden durch vom Rettungsdienst mit Rettungswagen zur weiteren Abklärung in Mülheimer Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr Mülheim war mit einem Löschzug, drei Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeugen und zwei Führungsfahrzeugen im Einsatz. Zusätzlich wurden ein Rettungshubschrauber aus Duisburg und ein Rettungshubschrauber aus Köln eingesetzt.

Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Neun Verletzte. Zwei mit RTH ins KH. Sieben Verletzte mit drei RTW in Krankenhäuser !!! Gibt es das noch ? Normalerweise heißt es doch : je Patient ein RTW, gerade weil bei einem solchen Einsatz jederzeit vermeintlich “fitte” Patienten kollabieren können. Und im dicht besiedelten Gebiet in NRW sollte es doch möglich sein, nachbarschaftliche Unterstützung zu bekommen, oder ?

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Auf solche Bedingungen wird sich der neue Notfallsanitäter zukünftig wohl landauf landab einstellen müssen. Fachkräftemangel olé!

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren