Bundeswehr stoppt führerlosen Lkw in Baustelle

(Bild: Polizei)Ronneburg (ots) – Soldaten der Bundeswehr haben Mittwochmittag (12.06.2019) auf der A 4 bei Ronneburg (Thüringen) einen führerlosen Sattelzug gestoppt.

Im engen Baustellenbereich zwischen Gera-Leumnitz und Ronneburg verlor ein 67-jähriger Lkw-Fahrer hinter dem Steuer das Bewusstsein. Der führerlose Lkw wurde langsamer, fuhr gegen die Baustellen-Mittelleitplanke und schob diese in die Fahrbahn Richtung Frankfurt/Main.

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Nachdem der Sattelzug nur noch Schrittgeschwindigkeit fuhr, setzten sich Soldaten des 4. Versorgungsbataillons 142 aus Havelberg mit ihrem Lkw rechts neben den Sattelzug und konnten den bewusstlosen Fahrer erkennen. Sie zögerten nicht lange, stiegen aus und versuchten die Tür der Zugmaschine zu öffnen, was jedoch nicht gelang.

Der 41-jährige Fahrer eines zweiten Bundeswehr-Lkw (1. Panzerpionierbataillons 701 aus Gera) setzte sich dann vor den führerlosen Sattelzug und bremste diesen bis zum Stillstand aus. Anschließend gelangten Ersthelfer über die Beifahrertür in die Fahrerkabine und zum Fahrer.

Ein zufällig im Gegenverkehr vorbeifahrender Arzt bot seine Hilfe an. Er stellte bei dem 67-Jährigen einen Kreislaufstillstand fest und leitete sofort die Reanimation ein. Der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt musste wenig später den Tot feststellen.

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