Rettungswache vorbei – Schule steht auf dem Plan


20140811-IMG_2342Nun geht es wieder rund in der Schule. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo wir die Notfallsanitäter-Algorithmen lernen, für uns speziell die des Landes Hessen.
Der Unterricht gestaltete sich themenweise, ein Thema war unter anderem der Thoraxschmerz.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Dabei wurden Dinge wie Herz und Lunge physiologisch, pathophysiologisch und anatomisch wiederholt. Zu den Notfallbildern lernten wir auch die Algorithmen. Wenn ihr Wissen wollt, wie diese aussehen, schaut doch mal unter den aktuellen NotSan-Algorithmen nach. Die Leitlinien des ERC wurden ja ebenfalls erst aktualisiert.

Die Wochen gestalteten sich identisch, bloß das Thema war jeweils ein anderes. In der letzten Woche stand Neuro auf dem Plan, also auch die Blutversorgung des Gehirns oder die Reizweiterleitung mit Aktionspotential und Ruhepotential. Kurz erklärt, sind sie nichts anderes als Nervensignale, die Informationen weiterleiten.

Aktions- und Ruhepotential

Das ist vergleichbar mit dem Stand-by-Modus eines Laptops. Möchte man mit ihm arbeiten, aktiviert man ihn (Aktionspotential), wird er nicht mehr benötigt, dann fährt man ihn wieder in den Stand-by-Modus (Ruhepotential). Dementsprechend ist er nach Möglichkeit wieder sofort einsatzbereit. Damit der Körper keine Reizüberflutung bekommt, hat er eine gewisse Schwelle eingebaut. Ist der ankommende Reiz zu schwach, wird er auch nicht wahrgenommen. Das ist die Reizschwelle.

Wir hatten auch noch andere Themen, die wir entweder alleine oder in Gruppen ausgearbeitet haben. Oftmals haben wir am Ende des Unterrichts einen Test mit Fragen und Punkten gemacht, wo vieles nochmals wiederholt und gefestigt werden konnte.

Auch die Praxis kam nicht zu kurz. Wir trainierten wieder mit verschiedenen Kulissen und mischten auch die Krankheitsbilder der vorherigen Wochen mit unter. Somit musste man auf alles gefasst sein. Wir banden auch unseren Trainings-RTW mit ein, um alles so real wie möglich zu gestalten. Einige Gerätschaften gehörten ebenfalls mit in unseren sechsten Unterrichtsblock. Da dies Medizinprodukte waren, mussten wir darauf eingewiesen werden. Darüber hinaus lernten wir vorab die Blutgasanalysegeräte und die Beatmungsgeräte kennen, welche bei uns auf dem NEF zu finden sind.

Steffi und ich würden uns über Fragen freuen.

Euer Basti

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