16. RETTmobil erwartet Ausstellerrekord


Fulda (rd.de) – Die RETTmobil könnte in diesem Jahr erstmals die Schwelle von 500 Ausstellern überschreiten. Im Vorfeld der Veranstaltung teilten die Organisatoren mit, dass sich bislang 507 Unternehmen aus 20 Nationen angemeldet hätten. Grund hierfür ist nicht zuletzt die verstärkte Präsenz der Feuerwehrindustrie, die es vergangenes Jahr überwiegend zur Interschutz nach Hannover zog.

16. RETTmobil-Gruppenfoto

Im Vorfeld der 16. RETTmobil informierten die Organisatoren über den aktuellen Stand der Planungen.

Darüber hinaus rechnet die Messe Fulda als Organisator und Veranstalter damit, dass auch bei den Βesuchern das Ergebnis von 2015 und die bisherige Bestmarke von 2014 übertroffen werden. Offiziell ist von über 25.000 Besuchern die Rede.

Sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand der Planungen zeigt sich deshalb auch die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR) als ideeller Träger der RETTmobil. IKR-Mitglieder sind renommierte Aufbauproduzenten aus Europa, deutsche Automobilhersteller wie Daimler und Volkswagen, Zulieferer der Branche und Förderer.

Auch in diesem Jahr werden auf der RETTmobil wieder Produkte, Innovationen und Dienstleistungen präsentiert: Erzeugnisse namhafter Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen werden ebenso zu sehen sein wie Waren zur Fahrzeugausrüstung, Notfallmedizin, Bekleidung oder Funktechnik. Fachverbände, Hilfsorganisationen, Feuerwehren und die Bundeswehr haben ihr Kommen zugesagt, um sich dem Fachpublikum zu präsentieren.

Die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDI) übernimmt erneut das Messe-Forum und die Fortbildungsveranstaltungen. Mit an Bord ist auch die Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF Bund).

Die Fuldaer Feuerwehr bietet zusammen mit befreundeten Organisationen ein spannendes Programm. Unter anderem sind Vorführungen mit einem Sprungretter geplant. Die Bundeswehr stellt sich während der RETTmobil wieder als Arbeitgeber vor. Zu sehen sind zudem Radfahrzeuge und Lehrschnittmodelle eines Airbus 310 MedEvac sowie einer C 160 TransAll.

Der Deutsche Feuerwehr-Verband informiert über die Stiftung „Hilfe für Helfer“, die sich mit verschiedenen Aspekten der psychosozialen Notfallversorgung beschäftigt.

Wichtige Ergänzungen des umfangreichen Informationsangebotes der RETTmobil sind der wissenschaftliche Kongress und das Fachprogramm mit namhaften Referenten. In der Verantwortung des wissenschaftlichen Leiters, Professor Dr. Peter Sefrin, finden unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ medizinisch-rettungsdienstliche Fortbildungen in acht Modulen und sieben Workshops statt.

Mobilität lässt sich auf der Offroad-Strecke erleben. Hier können alle Interessierten aktuelle Fahrzeug- und Rettungstechnik hautnah mitverfolgen.

Als Schirmherr der 16. RETTmobil konnte nach 2006 bereits zum zweiten Mal Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, gewonnen werden.

Die 16. RETTmobil findet vom 11. bis 13. Mai 2016 auf der Messegalerie in Fulda statt.

(15.03.2016; Foto: Lars Schmitz-Eggen)

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