Vermisstensuche: 13-Jähriger war bereits bewusstlos


Hameln (ots) – Zwei vermisste Personen hielten in der Nacht zu Samstag (25.01.2014) die Rettungskräfte im Raum Hameln in Atem.

Ein 13-jährier Schüler hatte sich am Freitag in Fürstenberg mit einem Freund zum Spielen verabredet. Er sollte um 19.00 Uhr wieder zu Hause sein. Seine Mutter wartete zunächst eine Stunde ab und machte sich dann auf die Suche. Gegen 22.55 Uhr bat sie die Polizei um Hilfe.

Nach ersten Befragungen begann eine gezielte Suche im Umfeld des Fürstenberger Schullandheims. Polizeibeamte fanden den 13-Jährigen schließlich in einem leer stehenden Haus. Er war bereits bewusstlos. Mit Unterkühlungen wurde er vom Rettungsdienst in das St. Ansgar-Krankenhaus nach Höxter gebracht. Die näheren Umstände des Falles sind unbekannt.

Parallel ging gegen 22.00 Uhr aus Neuhaus eine weitere Vermisstenmeldung ein. Ein 64-jähriger Heimbewohner war nicht zurückgekehrt. Es bestand der Verdacht, dass er sich auf dem Weg von Neuhaus nach Holzminden verlaufen haben könnte.

Bei der Suche waren neben der Polizei zwei Hundestaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe, Kräfte der Feuerwehren aus Holzminden, Bevern und Höxter sowie der Werkfeuerwehr der Firma Symrise im Einsatz. Auch mit Wärmebildkameras wurden die Wege abgesucht, zunächst aber ohne Erfolg.

Nach fast zwölf Stunden fanden Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe den 64-Jährigen wohlauf in Fohlenplacken. Er wurde zunächst zur Behandlung in das Holzmindener Krankenhaus gebracht, konnte aber bald wieder entlassen werden.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann in einer Gartenhütte übernachtet und so die frostigen Temperaturen relativ unversehrt überstanden.

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