TV-Team filmte Eisrettungsübung


Ein TV-Team beobachtete die DLRG-Eisretter bei ihrer Übung. (Foto: DLRG) Karlsruhe/Freudenstadt. (DLRG) – Ein Fernsehteam überzeugte sich bei der großen Eisrettungsubung der DLRG-Bezirke Ortenau und Freudenstadt von den Leistungen der Wasser- und Eisretter.

Es knirscht und knackt, schon bricht die Person durch die mehrere Zentimeter dicke Eisdecke, beginnt mit den Armen zu rudern und sich am Eis festzuklammern. Doch zum Glück ist die Rettung schon vor Ort, denn es handelt sich um eine große Eisrettungsübung der DLRG Bezirke Ortenau und Freudenstadt.
Schon spurtet ein DLRG Rettungsschwimmer, dick eingepackt in einem wasserdichten Überlebensanzug, mit einem Eisrettungsschlitten an die Einbruchstelle – nur wenige Sekunden nach dem unfreiwilligen Wasserbad, ist die Person gerettet.

Doch dann die „tragische“ Wende: „Können wir das noch mal mit einer anderen Einstellung machen“, fragt der Kameramann vorsichtig an. Neben den rund 30 DLRG-Einsatzkräften, und einigen Übungsbeobachtern, war auch ein Kamerateam des SWR vor Ort um sich von der Schlagkräftigkeit der ehrenamtlichen Wasser- und Eisretter zu überzeugen.

Im SWR-Interview gab Gerold Müller, Pressesprecher des DLRG Bezirks Ortenau, Tipps was zu tun ist, wenn man ins Eis eingebrochen ist: um Hilfe rufen, wenig bewegen, am Eis festhalten. Für die Umstehenden gilt sofort den Notruf wählen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt weiterhin vor dem Betreten zugefrorener Flüsse und Seen: Gerade bei Tauwetter verliert das Eis schnell seine Tragfähigkeit. Im ganzen Land trainieren die ehrenamtlichen DLRG-Einsatzkräfte für den Ernstfall – denn dann zählt jede Sekunde!

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