Seenotretter bewahren Yacht vor Untergang


Seenotretter konnten vor der Nordküste Rügens eine Yacht vor dem Untergang bewahren. Foto: DGzRSGlowe (DGzRS) – Den Untergang einer Segelyacht konnten Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Mittwochabend (11.09.2013) vor der Nordküste Rügens verhindern. Der Skipper meldete gegen 18 Uhr starken Wassereinbruch an Bord seines Bootes.

Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsboots „Kurt Hoffmann“ nahm Kurs auf die Unglücksstelle. Auch ein Fahrgastschiff steuerte die Segelyacht an, um notfalls eingreifen zu können.

Vor Ort setzte die Besatzung der „Kurt Hoffmann“ eine Lenzpumpe ein, um das Wasser aus dem verunglückten Boot zu befördern. Die Besatzung des Tochterboots des ebenfalls alarmierten Seenotkreuzers „Harro Koebke“ unterstützte die Kollegen. „Die Yacht war schon mehr als zur Hälfte vollgelaufen. Eine Viertelstunde vielleicht noch, dann wäre sie gesunken“, schilderte Gerd Hasselberg, Vormann der Kurt Hoffmann.

Der Skipper der Yacht musste mit gesundheitlichen Beschwerden versorgt werden. Um den Mann an Land bringen zu können, forderten die Einsatzkräfte das Einsatzschiff „Neustrelitz“ der Bundespolizei an – schließlich waren die DGzRS-Fahrzeuge mit ihren Pumpen gebunden.

Bei Glowe übergaben die Seenotretter den Patienten an eine RTW-Besatzung. Auch die Segelyacht konnten sie retten: Während sie abgeschleppt wurde, wurde der Wassereinbruch gestoppt. Das Boot brachten die Helfer in einen Hafen.

(Foto: DGzRS)

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