Sanitätsdienst der Bundeswehr zählte über 15.000 Einsätze


München (piz) – Der Sanitätsdienst der Bundeswehr verzeichnete für 2008 genau 15.371 Einsätze.
Verglichen mit 2007 stieg die Zahl der Einsätze bei den Rettungshubschraubern und Notarztwagen um sieben Prozent.

Erneut weist die Bilanz den am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus stationierten Hubschrauber „Christoph 29“ als Spitzenreiter in der Luftrettung aus. Mit 2.689 Einsätzen hat der orangefarbene Zivilschutz-Hubschrauber, besetzt mit einem Notarztteam der Klinik, den Vorjahreswert um 565 Einsätze überschritten. Gleichzeitig war der Notarztwagen des Hamburger Bundeswehrkrankenhauses mit 4.404 Gesamteinsätzen am stärksten in der Bodenrettung gefordert.

Am Bundeswehrkrankhaus Berlin beteiligt sich seit Februar 2008 – zusätzlich zum bereits im Berliner Rettungsdienst eingesetzten Notarztwagen – ein Rettungstransportwagen in Kooperation mit der Berliner Feuerwehr in der Stadtrettung. Das Einsatzfahrzeug – ohne Notarzt – kam dabei von null auf fast 4.000 Einsätze im vergangenen Jahr.

Seit mehreren Jahrzehnten beteiligt sich der Sanitätsdienst der Bundeswehr zum Nutzen der gesamten Bevölkerung am Rettungsdienst in Deutschland. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr nutzt dazu eigene Fahrzeuge oder die „Gelben Engel“ des ADAC sowie einen orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst.

Notarzt- und Rettungsteams des Sanitätsdienstes stehen täglich an den Bundeswehrkrankenhäusern Berlin, Hamburg, Koblenz und Ulm bereit, um erkrankten oder verletzten Personen zu Hilfe zu eilen.

Die Rettungsmittel ermöglichen dabei den Angehörigen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr wichtige notfallmedizinische Erfahrungen – unverzichtbar für die Auslandseinsätze – zu sammeln.

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