Rettungstaucher sterben am Starnberger See


Starnberg (pol) – Zu einem schweren Zwischenfall am Starnberger See kam es am Sonntagmorgen (24.03.2013). Nach Polizeiangaben kamen dabei zwei Rettungstaucher der Wasserwacht Fürstenfeldbruck ums Leben.

Gegen 08.10 Uhr hörten Passanten Hilfeschreie aus dem Wasser im Tauchgebiet „Allmanshausener Wand“. Ersthelfer zogen zwei Männer aus dem Wasser. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb einer der Taucher noch am Unglücksort. Die zweite Person wurde vom Rettungsdienst schwerverletzt in eine Klinik gebracht. Ein dritter Taucher wurde zunächst vermisst.

Wie die Kripo Fürstenfeldbruck mitteilte, waren die drei Männer im Alter von 67, 47 und 46 Jahren offenbar erfahrene Rettungstaucher der Wasserwacht Fürstenfeldbruck. Aus noch ungeklärter Ursache kam es in einer Tiefe von 56 Metern zu Problemen, die einen sofortigen Notaufstieg notwendig machten. Hierbei verstarb der 67-Jährige; der 46-Jährige wurde schwer verletzt.

Gegen 16.40 Uhr orteten dann Taucher der Bereitschaftspolizei in einer Tiefe von rund 53 Metern den noch vermissten 47-jährigen Taucher. Ein Notarzt stellte den Tod des Mannes fest.

3 Responses to “Rettungstaucher sterben am Starnberger See”

  1. krammer g. on März 24th, 2013 19:39

    Was machen bitte rettungstaucher auf 56 m tiefe unsere einsatztiefe ist 40 m und nicht nehr und was macht ein 67 jähriger noch da unten ?????

  2. O.Heinz on März 24th, 2013 23:58

    Probleme in 56m? Das ist arg tief fuer Pressluft / GUV…
    Das war ziemlich sicher kein Dienst-Tauchgang, oder doch?
    Wenn ja, hat der Taucheinsatzfuehrer jetzt ein Problem

  3. Alex on März 25th, 2013 12:39

    Es handelte sich um einen privaten Tauchgang, nicht um einen Einsatz.

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