Rettungsassistenten in der Zwickmühle


Trier (rd.de) – Nachdem der Bericht über das lange Warten auf einen Notarzt zur Schmerzmittelgabe in Bad Bertrich für hohe Wellen gesorgt hatte, schrieben zwölf Rettungsassistenten der Region einen Leserbrief, um zu erklären, warum der verunglückten Dame nicht besser geholfen werden konnte.

Dreißig Minuten, bis der Rettungswagen vor Ort war, eine Stunde, bis ein Notarzt per Hubschrauber aus Luxemburg anrückte und der Dame, die vor der Therme in Bad Bertrich einen Oberschenkelhalsbruch erlitt, potente Schmerzmittel verabreichte. Dieser Fall erregte die Gemüter. Warum standen die Rettungsassistenten tatenlos daneben und konnte der Frau nicht die Schmerzen nehmen?

Die Antwort lieferten nun lokale Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten in einem Brief an den Trierischen Volksfreund. In ihrem Schreiben wiesen Sie darauf hin, dass die Schmerzmittelgabe durch Rettungsassistenten nicht zulässig ist: „Dieser Fall lässt wieder einmal das Dilemma in unserem Rettungswesen erkennen“, schreibt Rettungsassistent Roman Reimer. In den Arbeitsanweisungen ist allenfalls die Gabe von 1000 mg Paracetamol in Ausnahmefällen zugelassen, stellt aber trotz und alledem einen Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz dar. Wer dagegen verstößt, riskiert seinen Job, schreibt der Trierische Volksfreund.

Die Rettungsassistenten beklagen in ihren Brief, sie könnten sich jetzt aussuchen, wegen Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz, oder aber wegen unterlassener Hilfeleistung belangt zu werden.

Mehr hierzu:
Zu lange auf den Rettungsdienst gewartet

Artikel auf Volksfreund.de zum Dilemma der Rettungsassistenten

21 Responses to “Rettungsassistenten in der Zwickmühle”

  1. Fuso32 on September 1st, 2011 13:04

    Was für ein dilemma für die Kollegen in Trier. Aus der Distanz gesehen, hätte ich der Patientin ein Schmerzmittel gegeben zur not auch Ketanest.

    Wenn ich mir den Rechtsweg aussuchen muss, nehme ich den Verstoß gegen das Uralte Heilpraktikergesetz von 1939. Anstatt das man mir als Rettungsassistent nachsagt ich hätte mich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht.

    Warten wir weiter auf die niemals statfindende Novelierung des Rettungsassistentengesetzes.

  2. SH on September 1st, 2011 13:38

    Besser kann man die unerträgliche Willkürpolitik im Rettungsdienst kaum beschreiben. Während im einen Bereich der Patient die Behandlung selbstverständlich auch vom RettAss bekommt, muss er im nächsten Schmerzen aushalten. Das alles nur, weil der Arbeitgeber (meist unter dem Druck des ärztlichen Leiters) meint, die Verantwortung, die jeder Mitarbeiter im RD hat per Arbeitsanweisung regeln zu müssen.
    Im übrigen ist der Fall alles andere als klar: So gab es in der Vergangenheit ja schon Prozesse vor dem Arbeitsgericht, in denen das Gericht klargestellt hat, dass die Tätigkeit des RettAss eben nicht unter Das Heilpraktikergesetz fällt. Dies ist meines Erachtens auch die einzige vernünftige Sichtweise.
    So lange die Ärzteschaft zusammen mit manchen Arbeitgebern mit ihrer Blockadepolitik erfolgreich verhindert, dass in solchen Fällen dem Patienten vernünftig geholfen wird, werden auch in Zukunft viele Patienten grundlos leiden müssen.

  3. MH on September 1st, 2011 15:29

    Wieso kommen bei solchen Beispielen eigentlich immer alle mit der „Unterlassenen Hilfeleistung“s-Keule?
    Kein Staatsanwalt kann hier wegen Unterlassener Hilfeleistung anklagen und die Patientin kann erst recht nicht klagen, da wir in Deutschland sind und nicht in den USA und hier immer noch Strafrecht und Zivilrecht zwei paar Schuhe sind.

  4. Sepp Daxberger on September 1st, 2011 17:00

    Anscheinend gibt es in Rheinland-Pfalz keinen „funktionsfähigen“ Rettungsdienst, wenn man sich die Eintreffzeiten anschaut. Aber von Seiten der Regierung und des DRK immer behaupten – „ALLES in BESTER Ordnung“
    Liebe Leute, geht endlich für einen gutbezahlten Beruf auf die Straße und protestiert mal so richtig mit einem Fahrzeugkorso aus ganz Deutschland nach Berlin. Gerade auch der neue Bundesfreiwilligendienst schadet dem Ansehen des RD und beschädigt die Berufssanitäter.
    Keine Ehrenamtlichen, FSJ, und BFDler mehr im Rettungsdienst und eine regelhafte Berufsausbildung und zwar sofort, das sollte die Forderung sein!

  5. charlie-zulu on September 1st, 2011 17:10

    Aus welchem Grund kann der StA keine Klage erheben? Wieso könnte die Pat. keinen Prozess anstreben? Bitte um genaue Aufklärung, ein schwammiger Vergleich zu einem anderen Rechtssystem bringt hier mal gar nichts.

  6. SH on September 1st, 2011 18:20

    @MH: Der Staatsanwalt wird in der Tat vermutlich kein Verfahren wegen Unterlassener Hilfeleistung nach 323c StGB einleiten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass er wegen der besonderen Verpflichtung des RettAss (Garantenstellung) wegen Körperverletzung durch Unterlassen oder – je nach Folge – sogar Totschlag durch Unterlassen ermittelt. Leider würde dies im geschilderten Fall im Grunde den Falschen erwischen. Schuld an der Misere sind nicht die Mitarbeiter, sondern die Lobby-Verbände der Ärzte und die Arbeitgeber, die deren Spiel mitspielen.

    Was die Funktionstüchtigkeit des Rettungsdienstes anbelangt macht man meiner Meinung nach oft den Fehler, dies nur an der Erfüllung der Hilfsfristen festzumachen. Es bringt dem Patienten wenig, wenn der Notarzt schnell kommt und man diesem dann erst mal erklären muss wie herum man ein Laryngoskop in die Hand nimmt. Natürlich ist es wichtig, dass die Rettungsmittel innerhalb einer Vertretbaren Zeit eintreffen, ein hoher Qualitätsstandard bei der Versorgung durch NA und RettAss ist aber mindestens genauso wichtig. Dazu gehört eben auch, dass der RettAss alle Maßnahmen beherrscht und vor allem im Sinne des Patienten durchführt, ohne Angst haben zu müssen, dass ihm trotz richtiger Ausführung jemand ans Leder will. Eine fundierte Aus- und Fortbildung gehört natürlich dazu.

  7. helmut berger on September 1st, 2011 22:09

    Ich verstehe die Kollegen absolut nicht, ich hätte nach Abklärung über die Leitstelle nachdem Load&GO prinzip gearbeitet. Mit sicherheit wäre man innerhalb kürzester Zeit in einem Krankenhaus gewesen.

    mfg

  8. Peter on September 2nd, 2011 09:06

    Mhh, wie wäre es, hier einenNotarzthubschrauber zu installieren?

  9. charlie-zulu on September 2nd, 2011 10:18

    @Helmut
    Load ’n go? Es ist doch sehr wahrscheinlich, dass die Kollegen die Patientin nicht mal auf die Trage bekommen haben…

    Wenn in so einem Fall der RD bzw. die RA auf die Idee kommen, mich ohne Schmerzmittel umzulagern, dann stehen die schon vorm Richter bevor die überhaupt im KH anmelden können.
    Aber mit den alten Leuten kann man es ja machen,..

  10. DrN on September 2nd, 2011 14:20

    „Erschreckend“, ein anderer Kommentar fällt mir dazu leider nicht ein !!

    Die Frage ist nur, ob die RettAss fachlich nicht in der Lage waren ein potentes Schmerzmittel zu verabreichen oder ob sie sich einfach nicht dazu durchringen konnten; ihnen der Mut fehlte.

    Ob ein Patient ein Schmerzmittel zu bekommen hat oder nicht, das richtet sich insbesondere nach der fachlichen Kompetenz, der medizinischen Erforderlichkeit und dem (mutmaßlichen) Willen des Patienten.

    Dienstanweisungen „von wem auch immer“ sind ZWEITRANGIG !! Betrachtet man die „Hierarchie der Rechtsquellen“, dann geht die Hilfeleistungspflicht, die sich aus dem StGB ergibt, IMMER den in dieser Hierarchie untergeordneten (bzw. an letzter Stelle stehenden) Dienstanweisungen etc. vor.

    Im übrigen zeigen alle gerichtlichen Entscheidungen, die bisher zu solchen „Fällen ergangen sind, daß ein solches Handeln eines RettAss in solchen Fällen rechtens ist. … Auch wenn diejenigen, den das aus standespolitischen Gründen nicht genehm ist, gelegentlich über angebliche gerichtliche Entscheidungen „Märchen“ erzählen.

    Abgesehen davon: Wenn dies kein Fall eines „rechtfertigenden Notstandes“ (§ 34 StGB) gewesen ist, dann gibt es im RD keinen!

    Ein RettAss, der für solche Fälle sich keine Strategie überlegt hat oder überlegen will, der sollte nach meiner Meinung aus eigenem Antrieb NICHT als verantwortlich Kraft in der Notfallrettung tätig sein; er sollte sich auf das Fahren von Einsatzfahrzeugen beschränken!

    Ein solches Handeln ist nicht nur strafrechlich bedenklich, sondern ganz allgemein betrachtet bedenklich hinsichtlich der MENSCHENWÜRDE !!

  11. Olaf on September 2nd, 2011 14:33

    Für die Erbsenzähler wäre „Load&Go“ ohne Analgesie das gefundene Fressen bezüglich „Tun durch Unterlassen“, Fahrlässigkeit, etc..
    Wenn ich in ähnlicher Situation bin , nutze ich die Wartezeit Angehörigen und Patienten die Problematik in groben Zügen zu erklären( bin kein Arzt, Recht und Gesetz, usw…). Beschwerden über den Irrsinn sind bitte an die Verantwortlichen der Stadt zu Richten…..

  12. SH on September 2nd, 2011 14:43

    @charlie-zulu: Sehe ich genauso. Wir können ja wieder zur 70er-Jahre-Hau-Ruck-Rettung zurückkehren, nur weil seit vielen Jahren keine Vernünftige Rechtsgrundlage in Sicht ist. Auch von mir wäre demjenigen eine Anzeige gewiss.

  13. Sepp Daxberger on September 3rd, 2011 09:01

    Ich weiß zwar nicht in welcher Altersklasse die betroffenen RA sind, aber die Älteren hätten sich etwas einfallen lassen.
    In den 80iger Jahren hat man bei uns eigentlich immer mit der entsprechenden Lagerung (verletztes Bein auf das gesunde Bein und/oder Vakuumbett, oder anderweitige Hilfsmittel) meistens einen schmerzfreien Transport abwickeln können. In unserem RD-Bereich wurde in 90% der Fälle zu einem OSH kein NA alarmiert.
    Die obige Problematik zeigt aber auch folgendes:
    Mit Reden, Kommentieren und ähnlichen Dingen kommen wir nicht weiter. Es ist seit Jahrzehnten überfällig, jetzt umso mehr, dass das RD-Personal endlich mal Länderübergreifend auf die Straße geht, denn sonst sehe ich für die Zukunft schwarz, gerade,wenn die vier Hilfsorganisationen weiter die entsprechende Berufsausbilung und somit mehr Professionalität be- und verhindern, damit sie weiterhin die „billig Arbeiter“ in Form von FSJ, BFD und Ehrenamtlichen einsetzen können. Es muss flächendeckend die Bevölkerung über diese Zustände aufgeklärt werden und zwar auch von den Rot-Kreuz treuen Medien. Die Zeit der Blockade durch die Hilfsorganisationen muss endlich zum Ende kommen, denn wir haben nicht mehr die Nachkriegszeit, sondern 2011.
    Wer es nicht weiß, das DRK und der MHD habe auch das jetzige Berufsbild seit den 60iger Jahren bis 1989 massiv blockiert. Also wacht endlich auf und erkennt wer der Übeltäter ist!!

  14. charlie-zulu on September 5th, 2011 08:26

    …die „Älteren“ hätten sich was einfallen lassen? Klar, genau DIE sind es doch, die auf Teufel komm raus Load ’n go anwenden, weil es vor 20 Jahren halt so üblich war.
    :/

  15. Sepp Daxberger on September 5th, 2011 12:01

    @charlie-zulu

    Irgendwie stehts du etwas auf der Leitung! Bei uns Ende der 70iger und in den 80iger Jahren wurde der Notfallpatient in der Regel vom Sani versorgt weil das NA System nicht vorhanden, im Aufbau oder die meisten Dr. wenig Ahnung hatten. Dabei haben zumindest die fähigen Sanis seinerzeit alle „notwendigen“ Maßnahmen ergriffen, wie Infusion, Intubation, Defibrillation usw.
    Deshalb behaupte ich, dass der heutige RD sich nicht weiterentwickelt hat und die Diskussion was darf ich oder nicht hat es bei uns nicht gegeben, man hat einfach gemacht!!
    Und was den OSH anbelangt, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass in 90% der Fälle ein Transport ohne NA möglich war und dies in der Regel ohne irgendwelche Schmerzmedikation, denn eine entsprechende Lagerung kann wie schon gesagt auch die Schmerzen nehmen. Geht in der Regel ganz einfach mit ein paar Tricks, aber die lernt man ibei der heutigen RA-Ausbildung nicht, sondern die lernt man von einem erfahrenen älteren Kollegen und durch eigene Erfahrungen. Deshalb ist das wichtigste im RD die langjährige Erfahrung und nicht irgendwelche „teoretische Ausbildung“.
    Man kann im RD soviel mit kleinen Tricks machen, ohne gleich die große Medizinkeule zu schwingen. Was den betreffenden Fall anbelangt, stellt sich mir die Frage, warum das RD Personal nicht versucht hat einen örtlichen Arzt aufzutreiben, der dann die Schmerzspritze verabreichen hätte können. Irgendeine Möglichkeit hätte es gegeben, dieses lange Wartezeit ist nicht hinzunehmen, da ist das Land RPL im Zugzwang, seinen RD zu verbessern, woran ich nicht glaube beim Zustand in diesem Land!!

  16. SH on September 5th, 2011 15:12

    @Sepp Daxberger

    In meinem Rettungsdienstbereich ist es dank fehlendem ärztlichen Leiter auch heute noch so, dass Maßnahmen, die dem Patienten nutzen, selbstverständlich durchgeführt werden. Immer vorausgesetzt, dass die Maßnahme sicher beherrscht wird und vorher alle weniger invasiven Maßnahmen durchgeführt wurden (Basics).
    So gesehen bin ich auch ein großer Freund von Basismaßahmen, mit denen man oftmals auch Patienten ohne medikamentöse Analgesie transportiert bekommt OHNE dass dieser unnötig Schmerzen leiden muss.
    Man darf hierbei natürlich nicht den Fehler machen, Patienten nur deshalb ohne Analgesie zu transportieren, weil man das „schon immer so gemacht hat“. Dies würde weder der rasanten Entwicklung in der (Notfall)Medizin noch dem Berufsethos des RettAss gerecht werden. Jeder Patient hat schließlich Anspruch auf die bestmögliche Behandlung. Und da gehört natürlich die Analgesie als Säule der Notfallmedizin dazu, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.

    Was den Punkt „theoretische Ausbildung und Erfahrung“ angeht, teile ich Deine Aussage nicht. Wie wichtig eine fundierte theoretische Ausbildung ist, merkt man im Einsatz immer dann deutlich, wenn sich ein „altgedienter Sani“ ganz auf seine Erfahrung verlässt. Erfahrung hilft zweifelsohne im rettungsdienstlichen Alltag, kann aber keinesfalls alleine die Basis für eine qualitativ hochwertige Notfallrettung sein.

    Ich wünsche keinem Patienten, dass er aus politischen Gründen Schmerzen leiden muss, so wie im beschriebenen Fall. Vielleicht sind solche Eskalationen aber notwendig, um die notwendige Öffentlichkeit zu erreichen.

  17. charlie-zulu on September 5th, 2011 16:30

    Das altbewährte „Argument“ greift immer: Das ging früher auch ohne! Das haben wir schon immer so gemacht!

    Erfahrung ist nichts Wert wenn man sich nicht weiterentwickelt. Die _aktuelle_ Leistung zählt und ist das, an dem man gemessen wird. Man kann seinen Job immerhin auch 20 Jahre lang schlecht ausgeführt haben.

    ..und ob „aus Erfahrung“ 90% der SH# ohne Analgesie gefahren werden können oder nicht spielt doch überhaupt keine Rolle. Wenn es danach ginge, würde ich auch bei gewissen Meldungen nicht mal ausrücken. *g
    In diesem Fall ging es scheinbar nicht ohne. Da helfen auch keine „Lagerungstricks“ oder „Zähne zusammenbeißen, tut mal kurz weh“. So einfach ist das.

  18. charlie-zulu on September 5th, 2011 16:44

    Als Nachtrag:

    Selbst wenn in diesem Fall „Lagerungstricks“ oder Voodoozauber geholfen hätten, so hat sich die Besatzung vor Ort für einen Notarzt entschieden. An dieser Entscheidung gibt es nichts dran zu rütteln. Auch eine Diskussion um das Ideenreichtum der Besatzung ist irrelevant. Wieso sollten die sich auch mit irgendeinem örtlichen Arzt (möglich: unerfahren in Analgesie) herumschlagen, mit dem diskutieren und zur Einsatzstelle zitieren?!

  19. Richard on September 12th, 2011 00:30

    In der letzten Woche hatte ich als Notarzt 2x das „Vergnügen“ das Ergebnis einer Analgesie in selbstherrlicher Not“Kompetenz“ durch Rettungsassistenten behandeln zu dürfen.
    Interessanterweise scheinen es immer die inkompetentesten Kollegen zu sein, die am lautesten mehr Kompetenz fordern und die als erste die Spritze in der Hand haben – noch bevor Blutdruck oder die Sättigung gemessen sind. Sowas ist nicht gerade förderlich für die Weiterentwicklung des Rettungsassistentenberufes.

    Schade für alle Rettungsassistenten, die wirklich was draufhaben und denen die Kompetenz zur Gabe von Opiaten und Ketamin selbstverständlich zustehen sollte.

  20. SH on September 12th, 2011 10:10

    @ Richard
    Das sehe ich auch als großes Problem. Leider sind in unserem Beruf mehr als genug Kollegen unterwegs, die nach erweiterten Kompetenzen rufen, fachlich aber eher in der Steinzeit anzusiedeln sind.
    Intensive Schulung und lückenlose, wiederkehrende Überprüfung des Fachwissens müssen auch und vor allem für Bereich der Medikamentengabe ein zentraler Punkt der Novellierung des RettAssG sein.
    Diejenigen, die ohne Sinn und Verstand Medikamente spritzen, gehören aussortiert. Dies würde ich im Übrigen auch gerne auf die Notärzteschaft ausgeweitet wissen.

  21. Richard on September 13th, 2011 01:58

    @ SH

    „Dies würde ich im Übrigen auch gerne auf die Notärzteschaft ausgeweitet wissen.“

    auf jeden Fall

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