Reizgas in Wiesbadener Berufsschule


Wiesbaden (ots) –  Heute Mittag ist es in einer Wiesbadener Berufsschule zu einem Zwischenfall mit einem bisher unbekannten Reizgas gekommen. 18 Schülerinnen und Schüler mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind 55 Schülerrinnen und Schüler überwiegend leicht verletzt worden. 18 Schülerinnen und Schüler mussten in Wiesbadener Krankenhäuser gebracht und dort ärztlich versorgt werden.

Nach Auskunft der Schulleitung und den ersten Ermittlungen der Polizei haben bisher unbekannte Täter das Gas im Keller eines Gebäudetraktes der Schule versprüht. Das Gas breitete sich im Gebäude aus, konnte jedoch durch Brandschutztüren eingedämmt werden. Die Polizei hat sofort nach Bekanntwerden des Sachverhaltes das Gebäude weiträumig abgesperrt und die Schule evakuiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach Auskunft der Schulleitung ist es bereits gestern zu einem ähnlichen Vorfall mit Reizgas gekommen, bei dem jedoch die Folgen weitaus geringer waren. Gestern ging die Schulleitung davon aus, dass es sich um einen Schülerstreich gehandelt hat.

Die Feuerwehr Wiesbaden hat Proben von dem ausgetretenen Gas genommen, die nun von der Berufsfeuerwehr in Frankfurt am Main genau untersucht werden müssen. Das Schulgebäude ist durch die Feuerwehr belüftet worden und es besteht derzeit keine gesundheitliche Gefahr.

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