DRK Remscheid will in den Regelrettungsdienst


Remscheid (rd.de) – Das DRK in Remscheid will sich künftig mit einem Rettungswagen (RTW) am Regelrettungsdienst der Stadt beteiligen. Hintergrund ist der Wechsel zum Notfallsanitäter.

Die Einführung des Notfallsanitäter hat auch Auswirkungen auf das Ehrenamt. Foto: Markus Brändli

Die Einführung des Notfallsanitäter hat auch Auswirkungen auf das Ehrenamt. Foto: Markus Brändli

Seit über 40 Jahren unterstütze das DRK in Remscheid die Feuerwehr mit zwei ehrenamtlich besetzten Rettungswagen, berichtet die „Rheinische Post“. Dies solle sich künftig ändern. Vor dem zuständigen Ausschuss der Stadt stellte ein Vorstandsmitglied die Pläne des DRK vor. Danach wolle das DRK einen der drei hauptamtlichen RTW der Stadt besetzten.

Als Grund dafür sei angegeben worden, dass der Wechsel zum Notfallsanitäter eine dreijährige Ausbildung vorsieht. Dies könne von ehrenamtlichen Kräften nicht geleistet werden. Befürchtet würde, dass der Nachwuchs in der Hilfsorganisation ausbleibe und somit auch die Unterstützung der Feuerwehr nicht mehr gewährleistet werden könne. Mit der Übernahme eines hauptamtlichen RTW könne das DRK in die Ausbildung von Notfallsanitätern einsteigen.

Ähnliche Artikel zum Thema: 

Hintergrund des jetzigen Vorstoßes sei, dass 2016 ein neuer Rettungsdienstbedarfsplan verabschiedet werden soll, schreibt die Zeitung weiter. Er wird den Rettungsdienst der Stadt für die kommenden fünf Jahre regeln.

Würde bei der Erstellung ein vierter RTW eingeplant, könne sich der Feuerwehr-Chef der Stadt vorstellen, dass sich das DRK im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens bewirbt. Gegenwärtig mache es aber keinen Sinn, dass die Feuerwehr einen Wagen an das DRK abtritt. Viel Funktion im Katastrophenschutz der Stadt könne das DRK auch weiterhin mit Ehrenamtlern wahrnehmen.

(15.01.2015)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?