Massenkarambolage auf der A 93


Schwandorf (pol) – Am Samstag ereignete sich um 16 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A 93 bei Regensburg mit 43 beteiligten Fahrzeugen. 17 Personen wurden verletzt.

Kurz zuvor hatte sich dort ein Verkehrsunfall ohne Verletzte, bei dem drei Pkw beteiligt waren, ereignet. In der Folge ereignete sich der Massenunfall mit 43 Fahrzeugen, bei dem insgesamt 17 Personen verletzt wurden, zwei davon schwer. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 100.000 Euro. Unfallursächlich dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Abstand auf schneeglatter Fahrbahn gewesen sein.

Die beteiligten Fahrzeuginsassen wurden ins Feuerwehrgerätehaus Schwandorf verbracht, wo sie medizinisch betreut wurden.

Eine der beiden schwerer verletzten Personen – eine 52-jährige Frau aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach – wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Amberger Klinikum gebracht. Bei der zweiten schwerverletzten Person handelt es sich um eine Schwandorferin, die mit dem Notarzt ins Krankenhaus kam.

Die beteiligten drei Lkw sind in Deutschland, Rumänien und Kroatien zugelassen. Die meisten am Unfall beteiligten Pkw kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, mehrere aus Tschechien und ein Pkw aus Litauen.

Eingesetzt waren zwei Notärzte und ein Leitender Notarzt sowie ein Einsatzleiter des Rettungsdienstes mit 45 weiteren Rettungsassistenten und Sanitätern. Des weiteren ein Notfallseelsorger und neun Einsatzkräfte des Kriseninterventionsteams der Johanniter Schwandorf. Aus ihren Reihen stammte auch ein Dolmetscher für die tschechischen Unfallbeteiligten.

Seitens der Feuerwehr waren insgesamt 50 Kräfte der umliegenden Wehren unter der Leitung von Kreisbrandrat Robert Heinfling eingesetzt. Die Feuerwehr hatte zur Betreuung und Sichtung der Verletzten ein Zelt an der Unfallstelle aufgebaut.

Die A 93 war in beide Richtungen über Stunden komplett gesperrt.

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