Lebensgefahr: Beim Grillen verschluckt


München (BF) – Das Sommerfest der Polizeiinspektion 21 lag in seinen letzten Zügen. Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeuges der Berufsfeuerwehr München hatte einen Stand mit einer Spritzwand für Kinder betreut. Bei den Aufräumarbeiten bemerkten die Feuerwehrbeamten einen ca. 55-Jährigen, der vornübergebeugt auf einer Bank saß, und sprachen ihn an. Sofort erfassten sie den Ernst der Lage. Der Gast litt an einer lebensbedrohlichen Atemnot.

Unverzüglich alarmierten sie die Integrierte Rettungsleitstelle. Ebenfalls auf dem Fest befanden sich Mitglieder der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes. Die Feuerwehrbeamten informierten diese, die mit ihrer Ausrüstung an den Ort des Geschehen eilten. Gemeinsam versorgten sie den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes. Bei der weiteren Behandlung durch das Team des Notarztwagen stellten die Retter fest, dass sich der 55-Jährige an einem sehr großem Stück Fleisch verschluckt hatte. Mit einer speziellen Zange konnten sie das ca. fünf mal vier Zentimeter große Stück aus dem Hals entfernen. Zur weiteren Behandlung kam der Patient in ein Krankenhaus.

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