Küchenbrand fordert 20 Verletzte


Hannover (BF) – Ein Küchenbrand und eine daraus resultierende Verrauchung in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus in Hannover-Vahrenwald hat am frühen Sonntagmorgen (01.12.2013) dazu geführt, dass 20 Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Gegen 04:00 Uhr ging über den Notruf 112 die Meldung eines Bewohners über einen Küchenbrand in der Vahrenwalder Straße in der Regionsleitstelle Hannover ein. Aufgrund der Lagemeldung wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2, die Freiwillige Feuerwehr Limmer und ein Rettungswagen alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung auf der Straße sichtbar. Parallel zur Brandbekämpfung wurde von den hannoverschen Brandschützern die Betreuung von zunächst fünf Personen durchgeführt.

Während bereits um 04:20 Uhr das Feuer gelöscht war, meldeten sich dann aber immer mehr Personen, die sich durch den verrauchten Treppenraum ins Freie begeben hatten und dann im Nachbarhaus warteten.

Wegen der im Einsatzverlauf gestiegenen Anzahl der Betroffenen wurden schließlich sieben Rettungswagen und der für solche Lagen vorgesehene spezielle Großraumrettungswagen (GRTW) der Feuerwehr Hannover sowie zwei Notärzte eingesetzt. Sie untersuchten und versorgten die 20 Personen (acht Erwachsene und zwölf Kinder/Jugendliche). Alle wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Medizinische Hochschule Hannover sowie das Klinikum Oststadt-Heidehaus transportiert. Gegen 06:00 Uhr konnte nach Untersuchung durch Notärzte an der Einsatzstelle die letzten Patienten mit dem Großraumrettungswagen der Feuerwehr transportiert werden.

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