Köln: Verletzten mittels Handyortung gefunden


Köln (BF) – Ein 68-Jähriger, der sich am Mittwochmorgen (02.04.2014) bei einem Sturz in Köln verletzt hatte, konnte mittels Handyortung gerettet werden.

In seinem Notruf berichtete der Mann, dass er nahe des Rheins aus einer Stadtbahn gestiegen sei und nun verletzt hinter einer Mauer liegen würde. Aufgrund der weiteren Beschreibung vermutete ihn der Disponent an der Straße „An der Bottmühle“. Die Rettungswagen-Besatzung des Deutschen Roten Kreuzes konnte ihn dort jedoch nicht finden.

Um den Patienten zu suchen, entsandte die Leitstelle zusätzlich ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt. Außerdem veranlasste sie über die Leitstelle der Polizei Köln, dass das Handy des Mannes geortet wird.

Gemeinsam gelang es den Rettungskräften, den Mann in einem ehemaligen Wassergraben an der Straße „Vor den Siebenburgen“ zu finden. Seit dem ersten Notruf war rund eine Stunde vergangen. Der Mann war daher leicht unterkühlt und wies eine Fußverletzung auf. Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten und brachte ihn ins Krankenhaus.

Den Einsatzkräften erzählte der Mann, dass er von Unbekannten angepöbelt und anschließend den steilen Abhang hinunter gestoßen worden sei. Weil er erst seit kurzem in Köln wohnt, konnte er beim Notruf keine genaueren Angaben machen, wo er sich befand.

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