Karambolageserie auf der A2: 66 Verletzte


Peine/Braunschweig (BF Braunschweig) – Starker Regen und Staustellen führten gestern Abend zu gleich mehreren schweren Verkehrsunfällen mit 259 beteiligten Fahrzeugen.

Durch den Rückstau eines Unfalls auf der A2 im Bereich Lehrte kam es in der Folge zu schweren Folgeunfällen in den Bereichen Peine und Braunschweig mit insgesamt 66 Verletzten, davon 38 im Bereich Braunschweig. Feuerwehren und Rettungsdienste waren im Großeinsatz. Krankenhäuser der Umgebung wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Nach einem Verkehrsunfall auf der A2 zwischen den Auffahrten Hämelerwald und Lehrte um ca. 18:30 Uhr kam es in Folge des kilometerlangen Rückstaus zunächst im Bereich Peine, am Autobahnparkplatz Röhrse zu einem schweren Folgeunfall mit 15 beteiligten PKW und insgesamt 28 verletzten Personen. Hierbei waren die Rettungsdienste der Umgebung bereits erheblich gefordert. Im Landkreis Peine und der Stadt Braunschweig wurde der Alarm für den Massenanfall verletzter Personen (ManV) ausgelöst.

Zweiter Unfall gemeldet

Noch auf der Anfahrt zum Unfall bei Peine wurden der Integrierten Leitstelle um 19:20 Uhr weitere Unfälle auf der A 2 im Bereich Braunschweig Watenbüttel und im Bereich Braunschweig Nord gemeldet. Im Bereich der Abfahrt Watenbüttel waren 15 Fahrzeuge ineinander gefahren. Ein Teil der zuvor in Richtung Peine alarmierten Einsatzkräfte und Rettungswagen wurde sofort zu diesem Unfall umgeleitet.

Am Einsatzort Braunschweig-Watenbüttel wurden 38 verletzte Personen gezählt, von denen fünf lebensbedrohlich und neun erheblich verletzt waren. Die Krankenhäuser der Umgebung wurden in Alarmbereitschaft versetzt, um Verletzte aufnehmen zu können. Zur Verstärkung der eingebundenen Rettungskräfte wurden im Landkreis Gifhorn ebenfalls zusätzliche Rettungsdienste für den Massenanfall verletzter Personen alarmiert.

Alleine im Bereich Braunschweig waren 11 Rettungswagen, 4 Notärzte, 14 Krankentransport- und Sanitätsfahrzeuge und ca. 50 Feuerwehrfahrzeuge aus Braunschweig, der Stadt Salzgitter und den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt im Einsatz. An beiden Einsatzstellen waren insgesamt 340 Kräfte im Einsatz.

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