Kabinett beschließt Impfungen gegen die Neue Grippe


Berlin (rd.de) - Das Bundeskabinett hat der Verordnung über Schutzimpfungen gegen die neue Influenza A(H1N1) zugestimmt. Das Ehrenamt von Feuerwehr; Rettungsdienst und Katastrophenschutz wurde berücksichtigt. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Jeder, der geimpft werden möchte, wird eine Impfung bekommen. Da der Impfstoff voraussichtlich ab Ende September/Anfang Oktober nach und nach ausgeliefert werden wird, sollen zunächst besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen geimpft werden. Dazu gehören Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere und besonders exponiertes Schlüsselpersonal, also Tätige im Gesundheitswesen, bei der Polizei und der Feuerwehr.“ Die Durchführung und Organisation der Impfung ist Aufgabe der Länder. Die Einzelheiten dazu werden jeweils zwischen den Ländern und den Krankenkassen in so genannten Impfvereinbarungen geregelt. Die Verordnung gibt einen Orientierungswert für die Impfvereinbarungen der Kassen in Höhe von 28 Euro für die gesamten Kosten der zweimaligen Impfung vor. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt, dass nach der beschlossenen Verordnung zur Influenzaschutzimpfung haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrangehörige kostenlos immunisiert werden. "Dies ist der richtige Weg, damit auch die mehr als eine Million ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen uneingeschränkt einsatzbereit bleiben", sagte DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Mehr Information: Die Impfverordnung im Wortlaut

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