Herzinfarkt oder Schlaganfall – sofortiges Handeln kann Leben retten und Folgeschäden mindern


Baierbrunn (ots) – In lebensbedrohlichen Situationen wissen die wenigsten von uns, wie sie sich zu verhalten haben. Wie das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber berichtet, ist immer Gefahr in Verzug, wenn das Blut nicht mehr fließt. Aber wer weiß schon, wie sich ein Herzinfarkt oder Schlaganfall ankündigt und was man dann unternehmen muss. Chefredakteurin Claudia Röttger erklärt, welche Alarmzeichen ein Herzinfarkt mit sich bringt:

0-Ton: 27 Sekunden Typische Alarmzeichen sind Schmerzen hinter dem Brustbein oder im Brustkorb, die in Arme, Hals oder Oberbauch ausstrahlen können. Dazu kommen starkes Engegefühl, Luftnot ist typisch, Übelkeit, Kaltschweiß. Bei diesen Symptomen sollte man sofort den Notarzt alarmieren, denn optimale Behandlung ist nur innerhalb von maximal 2 bis 3 Stunden gewährleistet. Übrigens, können bei Frauen Übelkeit oder Oberbauchbeschwerden die alleinigen Warnzeichen für einen Herzinfarkt sein.

Wie der Herzinfarkt gehört auch der Schlaganfall zu den lebensgefährlichen Notfallsituationen. Wenn sich eine Hirnaterie verschließt, sterben die mit Blut unterversorgten Nervenzellen in wenigen Minuten ab und dies ist die Hauptursache für einen Schlaganfall. Was sind die alarmierenden Symptome?

0-Ton: 25 Sekunden Halbseitiges Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen am Arm, Bein oder Gesicht sind Alarmzeichen bei einem Schlaganfall. Auch wenn jemand Sehstörungen hat, plötzlich nicht mehr sprechen oder nichts mehr verstehen kann, sollte man sofort den Rettungswagen rufen, denn zwischen einem Schlaganfall und Behandlungsbeginn sollten maximal 3 Stunden liegen, denn nur in der Frühphase ist es möglich, ein Blutgerinnsel im Gehirn mit Medikamenten tatsächlich aufzulösen.

Und noch ein guter Tipp für alle, die lieber erstmal abwarten, ob die Symptome bestehen bleiben oder denen es peinlich ist, soviel Wirbel um sich zu machen oder vielleicht falschen Alarm auszulösen:

0-Ton: 16 Sekunden Falsche Bescheidenheit oder Hinauszögern sind absolut fehl am Platz. Besser ist wirklich, sofort die 112 anzurufen und auch die Beschwerden zu schildern und vielleicht sogar einen Verdacht zu äußern. Warten Sie auf den Rettungsdienst und fahren Sie keinesfalls selbst in die Klinik oder lassen sich fahren.

Zaudern und zögern Sie also nicht, jeder Notruf kann Leben retten und Folgeschäden mindern, rät eindringlich der Senioren Ratgeber.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
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