Gießen: Dem Feuer knapp entkommen


Gießen (rd.de) – Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Brandes in einem Einfamilienhaus in Gießen Großen-Buseck.

Am Faschingsdienstag, gegen 10.19 Uhr, bekam die Polizei in Gießen über Notruf die Mitteilung, dass in der Zeilstraße ein Wohnhaus brennen würde.

Um 10.23 Uhr standen das Obergeschoss und der Dachstuhl des 2-geschossigen Einfamilienhauses bereits hell in Flammen.

Nach lokalen Presseberichten entdeckte die 86-jährige Bewohnerin den Rauch als Erste. Als sie die Tür zum Brandraum öffnete, soll es zu einer Durchzündung gekommen sein. Trotz ihrer Verletzungen weckte die Großmutter ihre im Nachbarzimmer schlafende 17-jährige Enkelin. Beide konnten sich aus dem Haus retten, mussten jedoch in umliegende Kliniken eingeliefert werden.

Durch umfangreiche Löscharbeiten musste die Zeilstraße, sowie der nahe liegende Bahnübergang, vorübergehend gesperrt werden. Die Buslinie 101 wurde zeitweise umgeleitet.

Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt. Das Wohnhaus ist durch den Brand und Löschwasser vorerst unbewohnbar. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen am Brandort zur Brandursache, diese dauern noch an.

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