Fulda, Sonne, Rettmobil


Schulfrei für den Besuch der Rettmobil (Foto: C. Patzelt)Fulda (rd.de) – Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten am heutigen Mittwoch zahlreiche prominente Gäste die Rettmobil 2010 im hessischen Fulda.

Die zehnte Auflage der weltweit größten Leitmesse für Rettung und Mobilität findet mit rund 360 Ausstellern statt. Über 20.000 Fachbesucher werden in den drei Messetagen vom 5. bis 7. Mai erwartet.

Die Rettmobil steht für Kontinuität. „Wir bleiben mit der Rettmobil in den nächsten Jahren in Fulda“, betonte Manfred Hommel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungs-Fahrzeugen e.V. (IKR). Diese Entscheidung begrüßten auch Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, und der Wissenschaftliche Leiter der Rettmobil, Professor Dr. Peter Sefrin. „Die Messe spiegelt das hohe Niveau des Rettungsdienstes in Deutschland wieder“, betonte Jürgen Banzer, Staatsminister des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit.

Messerundgang: Hans-Peter Kröger (Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes), Prof. Dr. Peter Sefrin (Wissenschaftlicher Leiter der Rettmobil), Manfred Hommel (Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungs-Fahrzeugen e.V.) und  Jürgen Banzer (Staatsminister des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit)

Messerundgang (v.l.n.r.): Hans-Peter Kröger (Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes), Prof. Dr. Peter Sefrin (Wissenschaftlicher Leiter der Rettmobil), Manfred Hommel (Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungs-Fahrzeugen e.V.) und Jürgen Banzer (Staatsminister des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit)

Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, stellte klar, dass Rettungsdienst und Feuerwehr zwar vielerorts über neue Fahrzeuge und eine Ausrüstung verfügen würden, aber darüber hinaus auch weiterhin das Personal dafür gestellt und ausgebildet werden müsse. „Hersteller von Fahrzeugen und Geräten müssen immer mehr in die Köpfe ihrer Kunden, der ehrenamtlichen Helfer und Verbände, reingucken und sich ihren Bedürfnissen anpassen“, forderte Kröger.

Auf dem Messegelände, am Stadtrand von Fulda, tummelten sich schon am ersten Vormittag unzählige Besucher. Sie knipsten Fahrzeuge, saßen Probe und stellten den Ausstellern interessierte Fragen.So machen es auch drei Schüler aus der Nähe von Fulda: „Wir haben extra schulfrei bekommen, weil wir uns für die Rettmobil interessiert haben“, sagten die Jungen. Neben den Fahrzeugherstellern können die Messegäste viele Präsentation sehen – von A wie Antriebstechnik bis Z wie Zaubertricks. Denn auch in diesem Jahr flitzen die beiden „Pico Bello’s“ mit ihrem kleinen Leiterwagen wieder über die Rettmobil.

(Text und Bild: Christian Patzelt)

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