Erst verletzt, dann getötet


Freiburg (pol) – Um 01:20 Uhr erhielten Polizei und Rettungsdienst am Neujahrsmorgen die Nachricht, dass sich auf der Autobahn 5 südlich von Teningen, Nahe der Anschlussstelle Freiburg-Nord, eine Massenkarambolage ereignet hätte. 

Zwei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Besonders tragisch: Ein Autofahrer nutzte eine Gasse, die für  Rettungskräfte gebildet worden war, um sich so einen Vorteil zu verschaffen. Dabei kollidierte er mit einem Unfallopfer, das auf der Fahrbahn stand, und verletzte es tödlich.

Laut Polizei waren an der Karambolage 35 bis 50 Fahrzeuge beteiligt. Nach Stand von 05:00 Uhr wurden mindestens vier Betroffene in Krankenhäuser gebracht. Feuerwehren und Rettungsfachkräfte sowie mehrere Notärzte aus Freiburg und dem Landkreis Emmendingen waren im Einsatz.

Zum Unfallzeitpunkt herrschte starker Nebel mit Sichtweiten zum Teil von unter fünf Metern. Dies dürfte die Ursache für den Unfall gewesen sein.

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