Einsatzkräfte bei Rettungsarbeiten behindert


Berlin-Kreuzberg (pol) – Beamte einer Direktionshundertschaft mussten in der Nacht zum Mittwoch die Rettungsmaßnahmen der Berliner Feuerwehr anlässlich eines Verkehrsunfalls in Kreuzberg sichern.

Gegen 23.30 Uhr beschleunigte eine 26-Jährige an der Kreuzung Mehringdamm, Ecke Gneisenaustraße ihren BMW M 6 so stark, dass die Räder durchdrehten und die Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor.

Der Wagen schleuderte gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten und mit Bauschutt gefüllten Container. Durch den Aufprall verzog sich die Karosserie, so dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Schwerverletzte mit technischem Gerät aus dem Auto befreien mussten.

Während dieser Arbeiten und der notärztlichen Betreuung der Frau versammelten sich mehrere Personen an der Unfallstelle, die sich gegenseitig lautstark aufwiegelten und dadurch die Rettungsmaßnahmen behinderten. Die alarmierten Polizisten drängten die Personen zurück und ermöglichten somit den Einsatz der Helfer.

Die Autofahrerin wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der Mehringdamm war für rund eine Stunde in Richtung Yorckstraße gesperrt, wovon auch der Buslinienverkehr betroffen war.

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