Nach Wohnungsbrand: Reanimation ohne Erfolg


Velbert (rd.de) – Montagmorgen (17.2.2014) kam es in Velbert (Kreis Mettmann) zu einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr konnte den 74-jährigen Bewohner noch ins Freie retten, wo der Rettungsdienst ihn reanimierte. Doch der Mann starb noch an der Einsatzstelle.

18022014_brand velbertUm 8:43 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr zu dem Brandeinsatz in Velbert-Mitte. Zeitgleich wurde der Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintreffen der erste Kräfte hatten die meisten Bewohner das dreigeschossige Wohnhaus bereits verlassen, weitere brachten die Kameraden ins Freie. Zwei Atemschutztrupps drangen mit je einem C-Rohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung ein. Sie fanden den leblosen 74-Jährigen und brachten ihn umgehend aus dem Gebäude.

Dort wartete bereits der Rettungsdienst und begann sofort mit der Reanimation. Aber ohne Erfolg. Das Feuer war in seinem Schlafzimmer ausgebrochen. Den Brand bekamen die Atemschutztrupps schnell unter Kontrolle. Schließlich wurden Einrichtungsgegenstände zum Ablöschen aus dem Fenster neben das Gebäude geworfen. Mit einem Drucklüfter entrauchte die Feuerwehr das Wohnhaus.

Während des laufenden Einsatzes betreute die Feuerwehr vier Bewohner in einem Mannschaftstransportfahrzeug. Sie konnten jedoch nach Einsatzende wieder in das Haus zurückkehren. Nur die Nachbarwohung im zweiten Obergeschoss war zunächst nicht bewohnbar.

Den Brandort beschlagnahmte die Polizei Velbert. Ermittlungen zur Brandursache übernahm die Kriminalpolizei. Fahrlässige Brandstiftung wird bislang als Grund für das Feuer vermutet. den Schaden beziffern die Ermittler auf über 30.000 Euro. (Foto: Polizei Mettmann)

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