Deutsche Hilfe fürs Chinas Rettungsdienst wird fortgesetzt


Berlin (rd.de) – Im Rahmen der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen vergangene Woche in Berlin wurde auch der Aktionsrahmen für die künftige Zusammenarbeit beider Länder verabschiedet. Dem Rahmenplan ist zu entnehmen, dass die im März 2014 bekanntgewordene Kooperation zwischen Deutschland und China auf dem Gebiet des Rettungswesens fortgesetzt und vermutlich ausgebaut werden dürfte.

Unter dem Titel „Innovation gemeinsam gestalten!“ nennt der Aktionsrahmen für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit diverse Punkte, so auch den Bereich „Gesundheit, soziale Sicherung und Arbeit“. Hier ist zu lesen, dass von deutscher Seite der „Aufbau eines integrierten Rettungssystems in China“ angestrebt wird.

Der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums ist in diesem Zusammenhang zu entnehmen, dass „Modellprojekte in zwei chinesischen Städten“ begleitet würden. Es dürfte sich dabei um Wuhan (10 Millionen Einwohner) und Jieyang (6,8 Millionen Einwohner) handeln. Zu beiden Projekten hatte Ende 2013, Anfang 2014 für die deutsche Seite die Björn-Steiger-Stiftung jeweils ein so genanntes „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet.

Sowohl Wuhan als auch Jieyang scheinen von der Björn-Steiger-Stiftung als „Leuchtturm-Projekte“ gesehen zu werden. Ziel dürfte es sein, von hieraus den Rettungsdienst in anderen chinesischen Städten und Provinzen ebenfalls nach deutschem Vorbild aufzubauen. Seitens der Björn-Steiger-Stiftung war hierzu keine Stellungnahme zu erhalten.

(14.10.2014)

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