Bürger entschieden sich für die Rettungswachen


Kr. Rotenburg (rd.de) – Im Landkreis Rotenburg konnten die Wähler am Sonntag nicht nur die über Fraktionsgrößen im Europaparlament abstimmen, sondern auch über den Erhalt bestehender Rettungswachen im Kreis.

Die drohende Neuordnung des Rettungsdienstes im Kreis auf Grundlage eines Gutachtens war Gegenstand erbitterter Diskussionen gewesen. Es sah die Schließung mehrere Rettungswachen vor. Ein Bürgerentscheid sollte der lokalen Politik nun die Richtung weisen. Die Bürger hatten hier eine klare Meinung: 90 Prozent sprachen sich für den Erhalt der Wachen in Sottrum, Lauenbrück und Gnarrenburg aus. Punktuell, so zum Beispiel in der betroffenen Gemeinde Sottrum, stieß die Idee einer Schließung der örtlichen Rettungswache mit 97,4 Prozent auf völlige Ablehnung. Demnach sollen die Rettungswachen künftig 24-Stunden besetzt werden. Landrat Hermann Luttmann versprach, dem Votum der Bürger zu folgen.

Das Abstimmungsergbnis und die Möglichkeit zum Bürgerentscheid lockte übrigens nicht mehr Bürger an die Wahlurnen. Die Wahlbeteiligung lag mit 42,4 Prozent ähnlich niedrig, wie im übrigen Bundesgebiet

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