Borussia gegen Köln: Notfallrettung wird verstärkt


Mönchengladbach (pm) – 54.000 Zuschauer werden beim Fußballspiel der Borussia gegen den 1.FC Köln erwartet. Die Stadt erlässt ein Alkoholverbot und der Rettungsdienst rüstet auf.

Am kommenden Samstag (24. Oktober, Anpfiff 15:30 Uhr) verstärkt die Berufsfeuerwehr gemeinsam mit den Hilfsorganisationen den Rettungsdienst in Mönchengladbach. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Bundesligapartien zwischen den Mannschaften stuft die Polizei diese Begegnung als Risikospiel ein.

Unter Führung und Lenkung der Berufsfeuerwehr der Stadt Mönchengladbach wird mit eigenen und unterstellten Kräften von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutschem Rotem Kreuz (DRK), Johanniter-Unfallhilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) erhöhten Einsatzzahlen Rechnung getragen. Damit soll sichergestellt werden, dass Patienten zeitnah und optimal versorgt werden können und die Notfallrettung für die Bevölkerung im übrigen Stadtgebiet voll gewährleistet bleibt.

Zur Abstimmung von Kliniktransporten werden im Stadion zusätzlich ein Leitender Notarzt (LNA) und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL RD) der Berufsfeuerwehr eingesetzt.

Außerhalb des Stadions wird der städtische Rettungsdienst deutlich verstärkt. Dazu werden 5 Rettungswagen und 1 Notarzteinsatzfahrzeug in der Zeit von 11.00 h bis voraussichtlich 22.00 h zusätzlich bereit gestellt. Alle rettungsdienstlichen Transporte in Krankenhäuser werden über die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr koordiniert und geführt; dort ist ein spezieller Lagedienst eingerichtet.

Stadt erlässt Alkoholverbot

Zudem haben Polizei und Stadt Mönchengladbach Maßnahmen getroffen, die das Ziel haben, den rund 54.000 Besuchern des Derbys gegen den 1. FC Köln einen friedlichen Spielbesuch zu ermöglichen.

Teil dieses Präventionskonzeptes ist eine so genannte Allgemeinverfügung der Stadt Mönchengladbach, in der nach Absprache mit der Polizei der Verkauf, das Mitführen und der Konsum von Alkohol für einen begrenzten Zeitraum (Samstag von 9.00 bis 15.30 Uhr) und in begrenzten Bereichen (rund um das Stadion sowie die beiden Bahnhöfe im Rheydter und Mönchengladbacher Zentrum) verboten wird.

Das Verkaufsverbot für Alkohol und alkoholhaltige Getränke vor dem Spiel betrifft 400 Gastwirte, Kioskinhaber, Getränke- und Supermärkte, die in einem Schreiben über die Regelung informiert werden.

One Response to “Borussia gegen Köln: Notfallrettung wird verstärkt”

  1. rettungssanipeter on Oktober 23rd, 2009 14:15

    Alkoholverbot? Damit schadet man den Wirten und dem armen Fussballfan, der einfach mal gerne ein Bier vorm Stadion trinkt. Wichtiger wären genauere Einlasskontrollen mit Alkoholtests. Jeder der zu viel getrunken hat, kommt nicht rein. Das schreckt ab und verhindert übermäßigen Alkoholkonsum, der zu den Aggressionen zwischen den Fans führt.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?