Angler aus der Ostsee gerettet


Hiddensee (DGzRS) – Zwei Angler konnten heute Morgen aus dem 9,5 Grad kalten Wasser der Ostsee ca. eine Seemeile (1,8 km) westlich von Hiddensee bei Rügen gerettet werden, nachdem ihr sechs Meter langes Angelboot gesunken war. An der Rettung unmittelbar beteiligt waren der Seenotkreuzer „Theo Fischer“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie „Christoph 47“, ein Hubschrauber der DRF Luftrettung.

Telefonisch hatte einer der Angler die Rettungsleitstelle Bergen an Land erreicht und berichtet, dass sein Angelboot sinken würde. Die sofort alarmierte Seenotleitung Bremen der DGzRS erreichte den Angler über sein Handy. Über die Position des in Not befindlichen Schiffes herrschte Unklarheit.

Das Seenotrettungsboot „Nausikaa“ der Station Vitte/Hiddensee sowie der Seenotkreuzer „Theo Fischer“, der zurzeit in Barhöft liegt,  liefen sofort aus. Gleichzeitig waren die DRF Luftrettung sowie Einheiten der Wasserschutzpolizei alarmiert worden.

Gegen zehn Uhr sichtete die Besatzung von „Christoph 47“ die Personen im Wasser und warf eine Rettungsinsel ab. Ein Rettungsschwimmer des Hubschraubers ging ins Wasser und half den beiden Schiffbrüchigen in die Rettungsinsel.

Der Seenotkreuzer „Theo Fischer“ nahm die Geretteten und den Rettungsschwimmer aus der Rettungsinsel auf und versorgte sie mit heißem Tee und trockener Kleidung. Ein inzwischen per Boot am Seenotkreuzer eingetroffener Arzt untersuchte die beiden Schiffbrüchigen und stellte eine leichte Unterkühlung fest.

In Barhöft wurden die beiden an einen RTW zur Weiterfahrt ins Krankenhaus übergeben.

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