A 57: Reisebus stürzte auf die Seite


Alpen (rd.de) – Ein niederländischer Reisebus geriet am frühen Samstagmorgen auf der A 57 außer Kontrolle, fuhr auf eine Böschung, stürzte um und blieb auf der Seite liegen. Neun Menschen wurden schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Samstag auf der A 57 zwischen den Anschlussstellen Alpen und Rheinberg.  Aus bislang unklarer Ursache steuerte der 59-jährige Fahrer das Fahrzeug in eine ansteigende Böschung. Der Bus kippte auf die linke Seite und blieb halb an der Böschung, halb auf dem Seitenstreifen liegen.

Die sofort alarmierten Rettungskräfte, mussten einige Verletzte aus dem Fahrzeug befreien. Die Rettung erfolgte dabei aus Fenstern und Notausstiegslucken.

Insgesamt wurden 14 Personen verletzt. Acht Fahrgäste und der Busfahrer erlitten so schwere Verletzungen, dass sie zur stationären Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Durch die zutreffende Erstmeldung, es handele sich bei dem Reisebus um einen großen Doppelstöcker, brachte die Leitstelle ein Großaufgebot von Rettungskräften zum Einsatzort, weil mit rund 60 Insassen zu rechen gewesen ist. Tatsächlich war der Bus aber nur mit 27 Personen besetzt.

Die unverletzten Fahrgäste wurden erst in einem Linienbus betreut und schließlich ins Feuerwehrhaus nach Rheinberg gefahren, wo das Deutsche Rote Kreuz die Reiseteilnehmer mit einem Frühstück versorgte.

Die A 57 blieb aufgrund der umfangreichen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für rund sechs Stunden in Richtung Köln gesperrt.

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